Kampfjets steigen auf
Russische Bomber vor Alaska – Amis reagieren

Russische Flugzeuge tauchten in der Luftverteidigungszone vor Alaska auf. US-Militärjets eskortierten die Maschinen, sie drangen jedoch nicht in den amerikanischen Luftraum ein.
Kommentieren
1/4
Washington reagierte auf russische Bomber, die in die Luftverteidigungszone vor Alaska eingedrungen sind.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Russische Flugzeuge drangen am 20. Februar vor Alaska in Luftverteidigungszone ein
  • Norad setzte F-16, F-35 und Awacs zur Eskortierung ein
  • Fünf russische Maschinen beteiligt: zwei TU-95, zwei SU-35, ein A-50
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Wegen des Eindringens russischer Bomber und Kampfflugzeuge in die Luftverteidigungszone vor dem US-Bundesstaat Alaska sind mehrere Maschinen des US-Militärs zu einem Abfangeinsatz aufgestiegen. 

Zwei russische Langstreckenbomber vom Typ TU-95, zwei Kampfjets vom Typ SU-35 und ein Luftraumaufklärungsflugzeug des Modells A-50 seien von den eingesetzten Maschinen bis zum Verlassen der Luftverteidigungszone eskortiert worden, teilte das Kommando für die nordamerikanische Luftraumverteidigung (Norad) mit. Die russischen Maschinen seien bei ihrem Vorstoss nicht in den kanadischen oder amerikanischen Luftraum eingedrungen.

Nach Angaben von Norad, das die USA zusammen mit Kanada betreiben, waren an dem Einsatz mehrere Flugzeuge beteiligt: je zwei Kampfjets vom Typ F-16 und F-35, vier Tankflugzeuge des Modells KC-135 sowie ein Awacs-Flugzeug zur Luftraumaufklärung vom Typ E-3. Es blieb unklar, ob es sich dabei ausschliesslich um Flugzeuge des US-Militärs handelte oder ob auch kanadische Maschinen darunter waren.

Verteidigung testen

Norad erklärte weiter, es gebe regelmässig solche Zwischenfälle mit russischen Flugzeugen. Diese würden nicht als Bedrohung aufgefasst. Nach Ansicht von Militärexperten nutzen Staaten ein solches Vordringen häufig, um die Verteidigung der betroffenen Länder zu testen.

Die Luftverteidigungszone liegt vor dem Luftraum eines Staates: Sie ist nicht Teil des Hoheitsgebiets, sondern bildet gewissermassen eine Pufferzone. Dort müssen sich alle Flugzeuge identifizieren und ihre Koordinaten bekanntgeben. Diese diene der Gewährleistung der nationalen Sicherheit, heisst es bei Norad.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen