Libanon: Israel greift Hotel in Vorort von Beirut an
Israel hat in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut nach dortigen Angaben ein Hotel angegriffen. Fünf Menschen seien verletzt worden, eine davon lebensgefährlich, sagte der Hotelbesitzer.
Es handle sich bei der Schwerverletzten um eine Frau, die an der Rezeption des Hotels arbeitete. In dem Hotel hätten sich Menschen aufgehalten, die vor Israels Angriffen im Raum Beirut geflohen seien.
Einen Aufruf zur Evakuierung gab es anders als bei vielen der israelischen Angriffe im Libanon nicht vorher. Deshalb kam die Vermutung auf, dass bei dem Angriff etwa ein hochrangiges Mitglied der Hisbollah-Miliz gezielt getötet werden sollte. Das Hotel liegt aber nicht in einem der Vororte, in denen die Hisbollah besonders stark vertreten ist und viele Anhänger hat.
Die israelische Armee teilte am Morgen mit, sie habe mit Angriffen auf «Hisbollah-Infrastruktur» in Beirut begonnen. Weitere Details würden folgen. Laut Augenzeugen bombardierten Kampfjets am Morgen weiter die südlichen Vororte der Hauptstadt.
IDF bestätigt: Israel startet «zehnte Angriffswelle auf Teheran»
Wie die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) nun bekannt gaben, dass die «zehnte Angriffswelle auf Teheran» startet.
«Die Luftwaffe hat nun eine grossangelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran begonnen – weitere Einzelheiten folgen», heisst es auf der Plattform X.
Erneut Explosionen in Teheran
Im Osten Teherans sind derzeit wieder laute Explosionen zu hören, wie User auf X berichten. Bilder zeigen, wie dunkle Rauchwolken über der iranischen Hauptstadt aufsteigen.
Noch gibt es keine weiteren Informationen. Wir informieren dich, sobald wir mehr wissen.
Bilder zeigen israelischen Angriff auf Südlibanon
In den frühen Morgenstunden griff Israel erneut den Süden des Libanon an. Besonders betroffen war das Beiruter Vorort-Viertel Dahieh, wie aktuelle Aufnahmen zeigen.
Israel fliegt erneute Angriffswelle auf Teheran
Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben am Mittwoch erneut umfangreiche Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran durchgeführt.
Laut Angaben der Armee wurden bei der Angriffswelle unter «Anleitung der Geheimdienste» zahlreiche Ziele getroffen, darunter Kommandostrukturen des iranischen Regimes in verschiedenen Teilen der Stadt. Besonders betroffen seien Einrichtungen der inneren Sicherheit des Landes gewesen.
In Israel lösten die Angriffe am Mittwochmorgen erneut Luftalarme aus. Verletzte wurden nach offiziellen Angaben nicht gemeldet.
Dreitägige Gedenkzeremonie für getöteten Chamenei
Anhänger des getöteten Ali Chamenei werden sich am Abend um 22 Uhr (19.30 MEZ) in der Gebetshalle der Grossen Moschee von Teheran versammeln und damit eine dreitägige Gedenkfeier beginnen, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet.
Die Details für Chameneis Beerdigung werden noch ausgearbeitet. Die Bekanntgabe erfolgt in Kürze, hiess es in dem Bericht weiter.
USA verschärfen Reisehinweis für EU-Staat Zypern
Nach einem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern fordert die US-Regierung ihre Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auf, geplante Reisen nach Zypern zu überdenken. Zudem wird nicht dringend benötigten US-Regierungsmitarbeitern und deren Angehörigen die Ausreise gestattet. Zur Begründung verwies das Aussenministerium auf bestehende Sicherheitsrisiken. Zahlreiche Airlines haben bereits ihre Flugverbindungen in den EU-Inselstaat eingestellt.
Der US-Reisehinweis entspricht damit der Stufe drei von vier. Die höchste Stufe wäre eine Reisewarnung.
Auslöser der erhöhten Alarmbereitschaft war ein Angriff in der Nacht zum Montag: Der britische Stützpunkt Akrotiri nahe der Hafenstadt Limassol wurde Ziel einer Drohne. Nach Regierungsangaben wurden anschliessend zwei weitere Drohnen abgefangen. Zyprische Medien berichteten unter Berufung auf Sicherheitskreise, die Drohnen könnten aus dem Libanon gestartet worden sein.
Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen
Israel hat bei den massiven Angriffen im Iran nach Militärangaben auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien «Dutzende Stützpunkte» der Basidsch-Kräfte angegriffen worden, teilte ein Sprecher der israelischen Armee auf X mit. Kampfjets hätten zahlreiche Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.
Auf der Basis von Hinweisen des Militärgeheimdienstes habe die Luftwaffe «eine weitere Angriffswelle durchgeführt, die auf Einrichtungen des iranischen Systems in ganz Teheran abzielte», hiess es weiter in der Mitteilung. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.
Die Basidsch-Stützpunkte seien von der iranischen Führung dazu genutzt worden, ihre Stabilität zu sichern und die Kontrolle der verschiedenen Landesteile aufrechtzuerhalten. Israels Armee werde die Angriffe «auf die Infrastruktur des iranischen Systems weiter vertiefen», kündigte der Sprecher an.
Israel warnt: Jeder Nachfolger von Chamenei ist «Eliminierungsziel»
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat erklärt, dass jeder künftige Nachfolger und Sohn von Ali Chamenei, Modschtaba Chamenei, ein «unmissverständliches Ziel der Eliminierung» sei.
«Jeder vom iranischen Regime ernannte Anführer, der den Plan zur Zerstörung Israels, zur Bedrohung der USA, der freien Welt und der Länder der Region sowie zur Unterdrückung des iranischen Volkes weiterführt, wird ein unmissverständliches Ziel für die Eliminierung sein», erklärte Katz.
«Es spielt keine Rolle, wie er heisst oder wo er sich versteckt», fügte er hinzu.
Katz betonte zudem: «Wir werden weiterhin mit aller Kraft gemeinsam mit unseren amerikanischen Partnern daran arbeiten, die Fähigkeiten des Regimes zu zerschlagen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das iranische Volk es stürzen und ersetzen kann.»
Israel greift Hisbollah-Ziele im Libanon an
Und auch Israel hat mit weiteren Angriffen auf Infrastruktur der Hisbollah begonnen. Das berichten die israelischen Streitkräfte auf X.
In der Nacht wurden nach Angaben libanesischer Quellen mindestens elf Menschen bei Angriffen getötet. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete zudem von vier weiteren Toten bei einem Angriff im Ostlibanon.
Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium griff die israelische Armee die beiden Dörfer Aramoun und Saadijat südlich der Hauptstadt Beirut an. Dabei kamen sechs Menschen ums Leben, acht weitere wurden verletzt. NNA meldete ausserdem einen israelischen Angriff auf ein vierstöckiges Wohngebäude in der Stadt Baalbek im Osten des Landes, bei dem fünf Menschen getötet und 15 verletzt wurden. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauern noch an, drei Personen gelten weiterhin als vermisst.