Darum gehts
- Irans Präsident Peseschkian warnt USA vor Angriff auf Ajatollah Chamenei
- Trump fordert Regierungswechsel, kritisiert Irans Gewalt und Unterdrückung
- USA und EU verhängen seit Jahren Sanktionen gegen den Iran
Irans Präsident Massud Peseschkian (71) hat die USA vor den drastischen Folgen eines Angriffs auf den obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, gewarnt. «Jede Aggression gegen den obersten Führer unseres Landes ist gleichbedeutend mit einem umfassenden Krieg gegen die iranische Nation», schrieb Peseschkian auf X.
Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump (79) für einen Regierungswechsel im Iran ausgesprochen. «Es ist Zeit, nach einer neuen Führung im Iran zu suchen», sagte Trump dem Nachrichtenportal «Politico». Die Machthaber in Teheran stützten ihre Herrschaft auf Unterdrückung und Gewalt.
Sanktionen seien schuld an Krise
Zugleich machte Peseschkian allein internationale Sanktionen für die Wirtschaftskrise im Land verantwortlich. Wenn die Menschen im Iran in ihrem Leben mit Not und Schwierigkeiten konfrontiert seien, dann liege das vor allem an der «langjährigen Feindseligkeit und den unmenschlichen Sanktionen der Regierung der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten».
Die USA und die Europäischen Union verhängen seit Jahren Sanktionen gegen den Iran. Gründe dafür sind unter anderem das iranische Atom- und Raketenprogramm, die Unterstützung bewaffneter Gruppen in der Region wie der Terrororganisation Hamas, der libanesischen Hisbollah oder der jemenitischen Huthi-Miliz. Ausserdem werden dem Iran schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.