Illegale Immobilien-Verkäufe?
Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen EU-Kommission

Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) ermittelt gegen die Europäische Kommission. Es gehe um den Verkauf von Immobilien an den belgischen Staat, wie die Europäische Kommission selbst bestätigte.
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Foto: Keystone/dpa
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Alexander TerweyStv. Teamlead News-Desk

Ermittlungen gegen die EU-Kommission in Brüssel. Das bestätigte die Kommission am Donnerstag selbst. Medienberichten zufolge durchsuchte die Polizei am Donnerstag Räumlichkeiten der Europäischen Kommission in Brüssel. Demnach geht es um ein Immobiliengeschäft mit dem belgischen Staat im Jahr 2024.

Ein Sprecher der EU-Kommission erklärte gemäss RTL, man sei sich der laufenden Untersuchung zum Verkauf von 23 Kommissionsgebäuden bewusst und sei zuversichtlich, dass das Verfahren ordnungsgemäss durchgeführt worden sei.

Kommission wollte Bürofläche verkleinern

Laut Bericht ging es bei dem Immobiliengeschäft um ein Transaktionsvolumen von 965 Millionen US-Dollar (742 Millionen Franken), heute 1,1 Milliarden Dollar (850 Millionen Franken).

Die EU-Kommission mit Sitz in Brüssel habe damals ihre Bürofläche verkleinern wollen und im Zuge dessen Immobilien an den belgischen Staat veräussert.

Zuerst hatte die «Financial Times» über die Durchsuchung von Räumlichkeiten der EU-Kommission berichtet. Eine der Untersuchung nahestehende Quelle bestätigte die Durchsuchung gegenüber der Nachrichenagentur AFP.

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