Vor zwei Jahren kam es auf der A9 bei Leipzig zu einem schweren Busunglück mit einem Flixbus, bei dem vier Menschen ums Leben kamen. Nun wurde der Busfahrer laut deutschen Medien zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt.
Rückblende: Am 27. März 2024 war ein Flixbus auf dem Weg von Berlin nach Zürich. Auf der A9 bei Leipzig verunfallte er schwer. Das Ereignis sorgte über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus für Entsetzen.
Buschauffeur tut es «unendlich leid»
Nun fand der Prozess gegen den Busfahrer statt. Die Staatsanwaltschaft warf ihm fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor. Laut «Bild» gab der Tscheche vor Gericht an, von der Sonne geblendet gewesen zu sein. Er wollte deswegen nach seiner Mütze greifen, wobei er versehentlich das Lenkrad verrissen habe.
Der Bus geriet in der Folge von der Fahrbahn ab und kippte auf die Seite. Vier Frauen im Alter zwischen 19 und 47 Jahren kamen ums Leben.
Der 64-Jährige wurde zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Sein Verteidiger betonte vor Gericht, dass der Fahrer den Unfall zutiefst bereue und es ihm unendlich leidtue, zitiert «Bild» aus dem Gericht.