Darum gehts
- Körperteile einer unidentifizierten Frau auf Autobahn A45 gefunden.
- Autobahn zwischen Kreuz Olpe-Süd und Freudenberg für weitere Absuche gesperrt
- Fund ereignete sich in der Nacht zu Montag in Nordrhein-Westfalen
Auf der Autobahn A45 in Nordrhein-Westfalen sind in der Nacht zu Montag Körperteile einer Frau gefunden worden. Laut «Bild» wurden zwei abgetrennte Hände entdeckt. Wie der «WDR» berichtet, soll es sich um die Hände einer Frau aus Eritrea handeln. Mithilfe der Fingerabdrücke sei sie identifiziert worden.
Spur führt zu Flüchtlingsunterkunft – und zu Babyfund in Hessen
Am Montagabend gab es schliesslich neue Details. Laut «Bild» führt die Spur zu einer Flüchtlingsunterkunft in einer Grossstadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der Fundort liege weit entfernt vom Wohnort der Frau, so die Zeitung weiter. Die Frau sei ausserdem bislang noch nicht vermisst gemeldet worden. Bei der Durchsuchung des Zimmers der Frau hätten die Ermittler keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gefunden.
Wie «Bild» zusätzlich berichtet, wurde in Hessen ein Baby entdeckt, das offenbar zur identifizierten Frau gehört: Vor dem koptisch-orthodoxen Kloster Kröffelbach in Waldsolms (zwischen Koblenz und Frankfurt) fand ein Mönch am Montagabend gegen 18.30 Uhr einen Kinderwagen mit einem Säugling darin. Das Baby sei erst still gewesen, dann habe es zu weinen begonnen. Der Bruder des Klosters alarmierte sofort Polizei und Rettungsdienst. Auf dem Kinderwagen lagen laut «Bild» zwei Zettel – einer mit dem Namen und Geburtsdatum des Babys, der andere mit dem Namen der Mutter.
Weitere Körperteile wurden nicht gefunden
Die Polizei sperrte die Autobahn zwischen dem Kreuz Olpe-Süd und Freudenberg zeitweise für eine weitere Absuche – hob die Sperrung jedoch noch am Montag auf.
Eine Mordkommission wurde eingesetzt. Es wurden jedoch keine weiteren Körperteile gefunden. Wie «Bild» weiter berichtet, sollen Gerichtsmediziner nun klären, wie die Hände der Frau abgetrennt wurden. Ob die Frau noch lebt, ist weiterhin unklar.
Laut «Bild» fahnden die Ermittler nun nach dem Vater des Kindes und Lebensgefährten der Frau. Er sei verschwunden. Ob er etwas mit dem Fall zu tun hat, ist bislang offen.