Griechenland
346 Menschen binnen Stunden aus Seenot vor Kreta gerettet

Auf der griechischen Urlaubsinsel Kreta sind in dieser Woche Hunderte Migranten angekommen.
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ARCHIV - Ein Schiff, das für den Transport von Migranten verwendet wurde, liegt im Hafen von Paliochora (Archivbild). Foto: Giannis Angelakis/AP/dpa
Foto: Giannis Angelakis
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Allein am Freitag wurden nach Angaben der Küstenwache innerhalb von nur fünf Stunden insgesamt 346 Menschen in sieben verschiedenen Einsätzen aus Seenot gerettet. Wie griechische Medien berichteten, stachen die Menschen von Libyen aus in See.

Bereits am Donnerstag waren 456 Migranten auf Kreta angekommen – laut den Behörden überwiegend Männer aus Pakistan, Afghanistan, Bangladesch, Sudan und Ägypten. Die Behörden gehen davon aus, dass Schleuserbanden das zurzeit gute Wetter in dem Meeresgebiet ausnutzen.

An den Rettungsaktionen beteiligten sich mehrere Boote der griechischen Küstenwache, hinzu kam die Luftüberwachung der EU-Grenzschutzagentur Frontex. In einem Fall unterstützte auch ein Frachtschiff die Bergung der Menschen, hiess es aus Kreisen der Küstenwache.

Kreta gilt inzwischen als einer der wichtigsten Anlaufstellen für Migranten, die irregulär aus Libyen nach Griechenland und damit in die Europäische Union gelangen. Im Jahr 2025 erreichten nach offiziellen Angaben rund 20.000 Menschen die Insel.

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