Grenz-Zar auf Rückzug
Homan verkündet Ende von ICE-Aktionen in Minneapolis

Die Tötung von zwei US-Bürgern sorgten im Januar für grosses Entsetzen. Nun verkündet Trumps «Grenz-Zar» das Ende der Sonderaktion von ICE in Minneapolis.
Kommentieren
1/4
Trumps «Grenz-Zar» Tom Homan verkündet das Ende der Sonderaktion von ICE in Minneapolis.
Foto: keystone-sda.ch

Trumps «Grenz-Zar» Tom Homan (64) hat in einer Pressekonferenz am Donnerstag das Ende der umstrittenen Razzien der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis verkündet. Die verstärkten Einwanderungskontrollen sollen nun eingestellt werden. 

Weiter erklärte der Grenzschutz-Kommandeur den Reportern, dass Präsident Donald Trump (79) seinem Antrag auf Beendigung der Operation zugestimmt habe. «Ich werde noch etwas länger in Minnesota bleiben, um den Abzug zu überwachen und dessen Erfolg sicherzustellen», beschrieb Homan das weitere Vorgehen. 

Homan zeigt sich zufrieden über Fortschritte

Homan sagte, Minnesota sei «weniger ein Zufluchtsort» geworden, da die lokalen Behörden nun besser mit den Einwanderungsbeamten des Bundes zusammenarbeiten würden.

Er zeigte sich weiter zufrieden über Fortschritte, die ICE im Bundesstaat erreicht habe. Er gab an, dass «viele Kriminelle» festgenommen worden seien, darunter auch Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung. 

Ankündigung folgt nach tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger

Die Ankündigung erfolgte, nachdem zwei US-Bürger im Januar von ICE-Beamten erschossen worden waren, während über 2000 zusätzliche Beamte in den Bundesstaat entsandt worden waren. Der Einsatz und das Vorgehen von ICE waren immer kritisiert worden. 

Anfang Februar entschied sich Trump daher für eine Kursänderung und zog 700 Grenzschutzbeamte aus Minneapolis zurück. 

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen