Hier wird das vermeintliche Drogenboot versenkt
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Angriff der USA:Hier geht das vermeintliche Drogenboot in Flammen auf

«Gezielter Angriff»
USA schalten weiteres angebliches Drogenboot aus

Ein mutmassliches Drogenschiff wurde am Donnerstag im Ostpazifik vom US-Militär versenkt. Zwei Verdächtige kamen dabei ums Leben.
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Das Drogenboot fährt mit hohem Tempo auf dem Wasser.
Foto: X@Southcom

Darum gehts

  • US-Militär versenkt Schiff von «Terrororganisation» im Ostpazifik am Donnerstag
  • Video zeigt Luftschlag auf Schnellboot, das in Flammen aufgeht
  • Zwei mutmassliche Drogenhändler getötet, keine Verletzten bei US-Streitkräften
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Marian NadlerRedaktor News

Am Donnerstag hat das US-Militär ein weiteres Schiff versenkt, das nach Angaben des südlichen Kommandos der Streitkräfte «von als terroristisch eingestuften Organisationen betrieben wurde». Das teilte das Süd-Kommando auf der Plattform X mit. «Geheimdiensterkenntnisse bestätigten, dass sich das Schiff auf bekannten Drogenhandelsrouten im Ostpazifik befand und in Drogenhandelsoperationen verwickelt war», hiess es in dem Beitrag weiter.

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Zwei angebliche Drogenhändler sollen bei dem Einsatz getötet worden sein. Streitkräfte seien bei dem Einsatz nicht verletzt worden. Dem Beitrag angefügt war ein Video, das zeigt, wie das Schnellboot mit hoher Geschwindigkeit auf dem Wasser fährt, dann von einem Luftschlag getroffen wird und in Flammen aufgeht.

US-Regierung bleibt Beweise für rechtswidrige Aktivitäten schuldig

Mit diesem jüngsten Angriff sind seit September, dem Beginn der US-Angriffe gegen Schiffe mutmasslicher Drogenhändler, mindestens 128 Menschen getötet und 37 Schiffe zerstört worden. Das schreibt die Nachrichtenagentur AFP. 

Dies ist der zweite bekannte Angriff dieser Art in diesem Jahr, nach einem vorherigen Angriff am 23. Januar, ebenfalls im Pazifik. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump (79), die insgesamt mehr als 30 Angriffe durchgeführt hat, hat nie Beweise dafür vorgelegt, dass die angegriffenen Schiffe tatsächlich in Menschenhandel verwickelt waren.

Die Rechtmässigkeit dieser Kampagne, die offiziell gegen Kartelle gerichtet ist, die den Drogenhandel in den Vereinigten Staaten finanzieren, löst sowohl international als auch in amerikanischen politischen Kreisen hitzige Debatten aus. Experten und Uno-Vertreter haben die aussergerichtlichen Tötungen verurteilt.

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