Geschäfte mit dem Kreml, Marschflugkörper aus Peking, Bedrohung für US-Marine
Iran soll Waffen-Deal mit China vorbereiten

Iran will offenbar superschallfähige Raketen aus China kaufen. Diese Waffen könnten US-Schiffe gefährden und erhöhen Irans militärische Stärke in der Region erheblich.
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Der Iran hielt mit Russland und China eine gemeinsame Übung im indischen Ozean ab.
Foto: --/AP/dpa/Archivbild

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Iran plant Abkommen mit China über Anti-Schiffs-Marschflugkörper, berichtet Reuters
  • Die Raketen umgehen Abwehrsysteme und bedrohen die US-Marine im Nahen Osten
  • Russland liefert 3000 Waffensysteme an Iran für fast 500 Millionen Euro
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Janine EnderliRedaktorin News

Iran steht kurz vor einem Abkommen mit China über den Kauf von Anti‑Schiffs-Marschflugkörper, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die superschallfähigen Raketen haben eine Reichweite von rund 290 Kilometern und sind so konzipiert, dass sie gegnerische Schiffabwehrsysteme umgehen können.

Bedrohung für US-Marine

Ein Liefertermin ist noch nicht festgelegt, schreibt Reuters. Klar ist aber: Ihre Stationierung im Iran würde die Schlagkraft des Landes deutlich erhöhen und eine Bedrohung für die US-Marine in der Region darstellen. 

Aktuell befindet sich eine grosse, amerikanische Flotte im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump (79) droht dem Iran seit Tagen mit einem Angriff. Auch Teheran hat Vorbereitungen getroffen und drohte mit militärischen Aktionen. 

Waffengeschäfte mit Russland?

Hinzu kommt: Auch mit Russland betreibt der Iran offenbar Waffengeschäfte. Laut einem Bericht der «Financial Times» haben Moskau und die Mullahs im Dezember einen geheimen Deal abgeschlossen, bei dem Russland 2500 tragbare Raketen und 500 Starteinheiten vom Typ Werba im Wert von fast 500 Millionen Euro an den Iran liefern soll. 

Werba gilt als eines der modernsten russischen Luftabwehrsysteme und kann gegen Flugzeuge, Drohnen und Marschflugkörper eingesetzt werden. Die Lieferung ist in drei Schritten von 2027 bis 2029 geplant, möglicherweise sind jedoch schon erste Systeme im Iran angekommen, wie die «Financial Times» unter Berufung auf einen Insider schreibt. 

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