Darum gehts
- Polizeifahndung nach 89-Jährigem nach Schüssen in Athen
- Schütze warf Dokumente auf den Boden und begründete damit seine Tat
- Berichte: Fünf Verletzte, darunter ein Angestellter
Grosser Aufruhr in der griechischen Hauptstadt Athen. Die Polizei fahndet nach einem Mann (89). Dieser soll am Dienstagmorgen in einem Sozialversicherungsamt und in einem Gerichtsgebäude mit einer Schrotflinte um sich geschossen haben.
Mindestens fünf Personen wurden laut CNN verletzt, darunter ein Angestellter des Sozialversicherungsamts, der am Bein verwundet wurde. Der Angestellte wurde in ein Spital gebracht.
Im Gerichtsgebäude wurden vier Frauen verletzt. Aufnahmen des staatlichen Senders ERT News zeigten, wie Rettungswagenbesatzungen mindestens drei Personen vom Gerichtsgebäude zu wartenden Krankenwagen transportierten.
Täter wirft nach der Tat mit Dokumenten um sich
Der Flüchtige ist mittlerweile ohne Waffe unterwegs. Die Polizei teilte mit, die Behörden hätten die Schrotflinte gefunden, die der mutmassliche Täter bei der Flucht zurückliess. Zur Flucht soll der Mann ein vorbeifahrendes Taxi benutzt haben.
Das Motiv für die Gewalttat war zunächst unklar. ERT berichtete, der Schütze habe nach der Tat im Gerichtsgebäude Umschläge mit Dokumenten auf den Boden geworfen und dies als Grund für sein Handeln angegeben.
Waffengewalt ist in Griechenland relativ selten, da der Besitz von Schusswaffen zwar erlaubt, aber streng reguliert ist.
+++Update folgt+++