«Es gab einen lauten Knall»
Zugunglück in der Slowakei – mehrere Schwerverletzte

Im Westen der Slowakei sind am Sonntagabend zwei Züge zusammengestossen. Augenzeugen berichten von einem lauten Knall. Elf Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.
Zwei Züge prallten frontal ineinander.
Foto: Screenshot X
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Janine EnderliRedaktorin News

Schlimmer Crash am Sonntagabend: Im Westen der Slowakei kollidierten zwei Züge miteinander. Der Aufprall war laut Augenzeugen enorm. 

«Wir sind irgendwo in der Nähe von Pezinok. Es war ein heftiger Aufprall», schildert ein Passagier gegenüber der Nachrichtenplattform aktuality.sk. «Es wurde bereits ausgerufen, dass sich Ärzte nach vorn begeben sollen. Es war einfach furchtbar», schilderte der Fahrgast weiter. 

«Er versuchte, zu bremsen»

Laut den Behörden mussten elf Personen ins Spital der Hauptstadt Bratislava gebracht werden. Dutzende Menschen wurden leicht verletzt. Todesopfer habe es laut Innenminister Matúš Šutaj Eštok glücklicherweise nicht gegeben. 

Die slowakische Eisenbahngesellschaft machte erste Angaben zur Unfallursache: Demnach verliess einer der Züge einen Bahnhof trotz eines Warnsignals und obwohl die Abfahrt nicht vorgesehen war. 

Der zweite Zug fuhr mit einer Geschwindigkeit von über 100 Stundenkilometern von hinten auf den ersten Zug auf. Die Polizei erklärte, Alkohol- und Drogentests seien bei beiden Zugführern negativ gewesen. Die Ermittlungen dauern an.

Die Regierung rund um Premierminister Robert Fico hat für Montag eine Notfallsitzung einberufen. . 

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