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Natürliche Intelligenz
Diese Albanerin (35) ist der Kopf hinter ChatGPT

ChatGPT gehört derzeit zu den grössten Hypes aus dem Silicon Valley. Hinter ihm steckt Mira Murati, eine junge Frau aus Albanien.
Publiziert: 13.03.2023 um 17:14 Uhr
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Aktualisiert: 14.03.2023 um 08:09 Uhr
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Mira Murati wuchs in Albanien auf und arbeitet heute im Silicon Valley.
Michelle Isler

Dass Mira Murati mal verantwortlich für einen Hype im Bereich der künstlichen Intelligenz sein würde, hätte sie sich als Kind wohl nicht erträumt. Die 1988 in Albanien geborene Frau ist der Kopf hinter dem beliebten Chatbot ChatGPT, der innert kürzester Zeit Gespräche simulieren und Texte verfassen kann.

Schon früh interessierte sich Murati für Mathematik, Videospiele und folglich auch für künstliche Intelligenz, erklärt sie in einem Video-Referat für das «Goldlab Symposium», in dem sie die Entwicklungen hinter ChatGPT vorstellt. In Albanien habe es damals aber wenig Möglichkeiten für die praktische Umsetzung ihrer Ideen gegeben.

Von Albanien ins Silicon Valley

Es zog sie deshalb in die USA, wo sie am College in Dartmouth (New Hampshire) Ingenieurwissenschaften studierte und dann einige Jahre in der Tech-Industrie arbeitete. Dazu gehörte auch eine Anstellung bei Tesla, wo sie begann, sich vertieft mit Anwendungen von künstlicher Intelligenz zu beschäftigen – insbesondere durch die Technologien für selbstfahrende Autos.

2018 landete sie beim US-amerikanischen Techunternehmen OpenAI, zu dessen Gründungsmitgliedern auch Elon Musk (51) gehörte.

Sie steckt hinter ChatGPT und Dall-E

Als Chief Technology Officer (CTO) entstanden unter ihrer Leitung bei OpenAI gleich zwei Softwareentwicklungen, die in jüngster Zeit für regelrechte Hypes sorgten: ChatGPT und Dall-E. Letzteres funktioniert wie ChatGPT mit künstlicher Intelligenz: Füttert man der Dall-E-Software eine Bildbeschreibung, generiert sie daraus in wenigen Sekunden erfundene Bilder.

Gegenüber dem Magazin «Time» sagte Murati, eine der grössten Herausforderungen von ChatGPT sei es, dass das Gesprächsmodell Dinge so erfinden könnte, dass die Software dann auch selbstbewusst so tun könnte, als wäre das Erfundene ein Fakt.

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Murati hat zwar entscheidend zur Entwicklung des Chatbots beigetragen und sie gibt sich optimistisch, was diese Entwicklung anbelangt. Trotzdem – oder vielleicht genau deswegen – macht sich regelmässig stark für die Regulierung von KI.

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