Chinesin gerettet: Sohn begräbt seine Mutter bei lebendigem Leib(00:55)

Chinesin nach drei Tagen gerettet
Sohn (58) begräbt seine Mutter (79) bei lebendigem Leib

Ma Mou (58) aus China ist wegen versuchten Mordes angeklagt. Er hat seine Mutter (79) lebendig begraben. Polizisten fanden die Frau nach drei Tagen im Erdloch.
Publiziert: 10.05.2020 um 22:16 Uhr
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Aktualisiert: 23.12.2020 um 16:24 Uhr
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Polizisten befreien die gelähmte Seniorin.

Wang Mou ist gelähmt, 79 Jahre alt und auf Hilfe angewiesen. Trotzdem und wie durch ein Wunder überlebte die Seniorin drei Tage in einem Erdloch. Ohne Wasser. Ohne Essen. Begraben – von ihrem eigenen Sohn.

Die Polizei hat Ma Mou (58) am vergangenen Dienstagmorgen festgenommen. Er wird wegen versuchten Mordes angeklagt. Seine Mutter liegt derzeit im Spital, erholt sich laut lokalen Medienberichten aber ganz gut.

Die Familie lebte in der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi. Ma Mou sagte seiner Frau, er fahre die Mutter zu Verwandten, die sich um sie kümmern wollten.

Polizisten hörten ihre Schreie

Stattdessen bringt er sie in ein verlassenes Waldstück, gräbt ein Loch und legt die Mutter hinein. Wang Mou bekam zwar noch Sauerstoff, wäre aber bald verdurstet, hätte man sie nicht gefunden.

Es ist die Schwiegertochter, die schliesslich Alarm schlägt. Sie ahnt, das etwas nicht stimmt, dass ihr Mann sie angelogen hat. Die Chinesin schaltet die Polizei ein. Im Zuge der Ermittlungen können die Beamten das Gebiet eingrenzen, wo Wang Mou sich befinden könnte.

Bei der Ankunft am Grab hören die Polizisten die leisen Schreie der verzweifelten Frau, heisst es in den Berichten. Sie wird sofort ausgegraben und ins Spital gebracht. Ma Mou sitzt weiterhin in Haft. (hah)

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