Darum gehts
- Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chiles Biobío und Ñuble
- 50'000 Menschen zur Evakuierung aufgerufen, Katastrophenfall ausgerufen
- Rund 100 Quadratkilometer und mehrere Hundert Häuser zerstört
Bei schweren Waldbränden im Zentrum von Chile sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Dies bestätigen die Behörden am Sonntag.
Rund 50'000 Bewohner der Regionen Biobío und Ñuble seien aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen, sagte Innenminister Álvaro Elizalde. Hunderte Feuerwehrleute und Soldaten kämpften gegen insgesamt 24 Brände.
Mehrere Hundert Häuser zerstört
Die Regierung erklärte für die betroffenen Regionen den Katastrophenfall. Bislang wurden durch die Feuer mehrere Hundert Häuser zerstört. Nach Angaben der Forstverwaltung waren knapp 100 Quadratkilometer von den Bränden betroffen.
Im Sommer auf der Südhalbkugel kommt es in Chile immer wieder zu schweren Waldbränden. Im vergangenen Jahr kamen über 100 Menschen dabei ums Leben und rund 15'000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.