Bis zum zweiten Dezember
Justiz will über Trump-Verfahren entscheiden

Seit Donald Trump erneut die Präsidentschaftswahl gewonnen hat, steht die Frage im Raum, was mit dem laufenden Verfahren gegen ihn passieren wird.
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Über das Vorgehen im Verfahren gegen Trump soll bis am 2. Dezember entschieden werden.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sonderermittler Jack Smith entscheidet bis 2. Dezember über Trump-Verfahren
  • Trump drohte jahrzehntelange Haftstrafe bei Verurteilung
  • Trump versprach, Smith nach Wahl binnen zwei Sekunden zu feuern
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Nach dem Wahlsieg von Donald Trump will Sonderermittler Jack Smith bis zum 2. Dezember über das Vorgehen im Verfahren gegen den designierten US-Präsidenten entscheiden.

Smith beantragte beim zuständigen Gericht im Washington die Aufhebung des bisherigen Fahrplans und verwies auf «beispiellose Umstände». Richterin Tanya Chutkan stimmte umgehend zu. Das US-Justizministerium ermittelt grundsätzlich nicht gegen amtierende Präsidenten.

Drohende jahrzehntelange Haftstrafe

Trump war in Washington im Zusammenhang mit versuchtem Wahlbetrug und dem Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 angeklagt worden. Es waren die schwerwiegendsten Vorwürfe gegen den 78-Jährigen in einer ganzen Reihe von Verfahren. Im Falle einer Verurteilung hätte ihm eine jahrzehntelange Haftstrafe gedroht.

Smith hat die Anklage im Sommer überarbeitet, nachdem das Oberste Gericht US-Präsidenten weitreichende Immunität für Amtshandlungen bescheinigt hatte. Trump hatte im Wahlkampf gesagt, er würde Sonderermittler Smith im Falle seiner Wahl «binnen zwei Sekunden feuern».

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