Video zeigt die schneebedeckte Toskana
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Kältewelle in Italien:Video zeigt die schneebedeckte Toskana

Bis –23 Grad!
Heftiger Schneefall in der Toskana – Schulen geschlossen

Eine Kältewelle trifft Italien Schnee und Temperaturen bis minus 23 Grad legen einige Regionen lahm. In Siena bleiben Schulen geschlossen – die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Sardinien kämpft mit Stürmen und Schneefällen.
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Darum gehts

  • Schwere Kältewelle erfasst Italien mit Schnee und eisigen Temperaturen
  • Tiefsttemperatur von minus 23,1 Grad auf dem Hochplateau von Asiago
  • 950 Feuerwehreinsätze wegen umgestürzter Bäume und blockierter Strassen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Die in Europa herrschende Kältewelle hat auch weite Teile Italiens erfasst und sorgt für Schnee und eisige Temperaturen. Schneefälle werden unter anderem entlang der westlichen Alpen sowie in der Toskana gemeldet. In der toskanischen Stadt Siena fiel am frühen Donnerstagmorgen überraschend Schnee, woraufhin die Stadtverwaltung die Schliessung aller Schulen sowie der Pensionisten- und Behindertenzentren anordnete. 

Auch in Venetien herrscht klirrende Kälte. Die Temperaturen lagen landesweit unter dem Gefrierpunkt, mit einem Tiefstwert von minus 23,1 Grad auf dem Hochplateau von Asiago. Ähnliche Temperaturen wurden auch in Südtirol gemessen: Sexten bestätigte sich als kältester Ort mit einem Tiefstwert von minus 19 Grad. In Bozen startete die Bevölkerung bei minus acht Grad in den Tag.

Feuerwehr im Dauereinsatz

In der Emilia Romagna und in der Adria-Region Marken waren die Feuerwehrkräfte am Donnerstag stark gefordert. Insgesamt wurden rund 950 Einsätze registriert, vor allem wegen umgestürzter Bäume, blockierter Strassen und festgefahrener Fahrzeuge. Besonders betroffen waren die Provinzen Forlì-Cesena, Rimini, Ravenna sowie Pesaro-Urbino. 

Schneefälle wurden auch in der süditalienischen Adria-Region Apulien gemeldet. In zahlreichen Gemeinden blieben die Schulen geschlossen, vereinzelt wurden auch öffentliche Einrichtungen wie Friedhöfe und Grünanlagen gesperrt.

Schnee auf Sardinien

Auch Sardinien blieb von den Unwettern nicht verschont: In der Provinz Nuoro sorgten Schnee, Regen und starker Wind für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Bäume stürzten auf Strassen, Stromleitungen und Telefonmasten mussten gesichert werden. In den Berggebieten kam es zu Schneefällen.

Für die kommenden Tage wird eine weitere Wetterverschlechterung erwartet, da kräftige Winde aus Südwesten und Westen erneut feuchte und instabile Luftmassen nach Italien führen sollen. Gerechnet wird mit Regen und Schnee bis in tiefere Lagen.

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