Darum gehts
- Reza Pahlavi (65) in Berlin von Tomate getroffen, Täter verhaftet
- Trotz roter Flecken winkt er Anhängern zu, bleibt unbeeindruckt
- Kritik an Waffenruhe: «Iranisches Regime wird sich nicht ändern»
Der Sohn des früheren Schahs, Reza Pahlavi (65), wurde am Donnerstag in der deutschen Hauptstadt Berlin von einer Tomate getroffen. Der mutmassliche Werfer der roten Frucht wurde festgenommen, wie die Polizei gegenüber der «Bild» bestätigt. Pahlavi war als Gast der Bundespressekonferenz in Berlin. Kurz vor der Veranstaltung kam es zum Zwischenfall.
Der Schah-Sohn liess sich von der Attacke scheinbar nicht beeindrucken. Auf Fotos des Vorfalls ist zu sehen, wie er trotz roter Flecken auf Gesicht und auf Anzug seinen Anhängern zuwinkt. Danach steigt Pahlavi in ein Auto und fährt davon.
Kritik an Waffenruhe
Vor dem Zwischenfall hatte Pahlavi in einer Rede die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran kritisiert. Sein Vorwurf: Das Abkommen gehe davon aus, dass sich das iranische Regime plötzlich ändern werde. «Ich sehe nicht, dass das passiert.»
Mitglieder der deutschen Regierung wird der Schah-Sohn bei seinem Besuch in Berlin keine treffen. Pahlavi bedauere dies, wie die «Bild» berichtet. Trotzdem betonte er: «Ich bin nicht hier, um für mich selbst zu werben.» Vielmehr wolle Pahlavi sein Volk repräsentieren.