Sabotage zum Olympia-Start
Mehrere Gleisschäden in Italien – Sprengkörper entdeckt

Zu Beginn der olympischen Winterspiele kam es an mehreren Stellen im Norden des italienischen Bahnnetzes zu Beschädigungen. Die Polizei ermittelt wegen mutmasslicher Sabotage. Es ist mit erheblichen Unterbrechungen und Ausfällen im Bahnverkehr zu rechnen.
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Die Polizei ermittelt wegen mutmasslicher Sabotageakte an mehreren Stellen auf das italienische Gleisnetz. (Symbolbild)
Foto: imago/Independent Photo Agency Int.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Polizei untersucht mutmassliche Sabotage am Bahnhof Bologna Centrale in Italien
  • Durchtrennte Kabel verursachen erhebliche Verspätungen und Zugausfälle
  • Bis zu 90 Minuten Verspätung bei Hochgeschwindigkeitszügen gemeldet
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet, wurden auf den Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes an drei Stellen Beschädigungen gefunden. Derzeit laufen Ermittlungen, ob es einen Zusammenhang gibt. Die Olympischen Winterspiele haben am Freitag in Mailand und Cortina d'Ampezzo begonnen. Ermittler schliessen nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris um Sabotage handeln könnte. Es kam zu erheblichen Verspätungen.

Auf der Strecke zwischen Bologna und Padua im Norden wurde nach Angaben der Behörden ein «rudimentärer Sprengkörper» auf einer Weiche entdeckt. Auf derselben Strecke wurden auch durchtrennte Stromkabel in einem Schacht gefunden. Zwischen Bologna und Ancona geriet in der Nähe des Bahnhofs von Pesaro eine Stromkabine in Brand. Die Ermittler gehen in Pesaro von einem vorsätzlich gelegten Brand aus. Insgesamt kam es zu Verspätungen bis zu eineinhalb Stunden.

Durchtrennte Kabel beim Bahnhof Bologna

Nahe des Bahnhofs Bologna Centrale in Italien ermittelt die Polizei wegen eines mutmasslichen Sabotageaktes. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet, wurden in der Nähe des Bahnhofs durchtrennte Kabel gefunden.

Die durchtrennten Kabel haben zu Unterbrechungen und Verzögerungen rund um den im Eisenbahnknotenpunkt Bologna geführt. Neben der italienischen Bahnpolizei Polfer ist auch die Spezialeinheit der Polizei zur Terror- und Extremismusbekämpfung (Digos) vor Ort. Die Ermittler gehen von einer mutwilligen Tat aus. Eine anarchistisch-antagonistische Sabotage ist eine der Hypothesen, die untersucht werden.

Sabotageakte auf das französische Bahnnetz bei den Sommerspielen 2024

Die Auswirkungen auf den Verkehr sind erheblich: Hochgeschwindigkeits-, Intercity- und Regionalzüge können derzeit bis zu 90 Minuten Verspätung haben. Regionalzüge sind von Streckenbeschränkungen oder Ausfällen betroffen.

Auch in Frankreich war es im Vorfeld Sommerspiele 2024 in Paris zu Sabotageakten im Bahnnetz gekommen. Unbekannte hatten kurz vor Eröffnung der Spiele im Juli koordinierte Brandanschläge auf das Netz der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge verübt. Drei der vier Hauptstrecken wurden durch zerstörte Signalanlagen und Kabel lahmgelegt.



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