Erstmals seit rund einem Jahr ist der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen teils wieder für den Personenverkehr geöffnet. Der Übergang sei offiziell in Betrieb, berichtete der staatsnahe ägyptische Fernsehsender Al-Kahira News, auch israelische Sicherheitskreise bestätigten den Schritt. Damit soll die Ausreise von kranken und verletzten Palästinensern aus Gaza wieder möglich werden wie auch die Rückkehr von im Krieg geflüchteten Menschen.
Pro Tag sollen laut der «NZZ» rund 200 Menschen den Übergang passieren dürfen. Etwa 150 sollen Gaza verlassen können, rund 50 einreisen. Zugelassen seien ausschliesslich Palästinenser. Auch für ausländischen Journalisten bleibe der Übergang geschlossen.
Israelische Bewilligung nötig
Israelische Soldaten seien nicht am Grenzübergang stationiert, schreibt die «NZZ» weiter. Jede Aus- und Einreise müsse aber von den isrealischen Behörden bewilligt werden. Personen, denen eine Verbindung zur Hamas unterstellt wird, können abgewiesen werden.
Die Öffnung sei auch ein Zugeständnis für US-Präsident Donald Trump (79). Sie mache den nächsten Schritt im amerikanischen Friedensplan für Gaza möglich.