«Ich will, dass er den Krieg beendet»
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Trump über Putin:«Ich will, dass er den Krieg beendet»

Analyse des deutschen Geheimdiensts deckt auf
So teuer ist der Ukraine-Krieg für Putin wirklich

Russland gibt viel mehr für Krieg und Militär aus als offiziell angegeben. Der deutsche Nachrichtendienst enthüllt: 2025 floss rund die Hälfte des Budgets in Verteidigung – das entspricht zehn Prozent der Wirtschaftsleistung.
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Nach Angaben des deutschen Bundesnachrichtendiensts gibt Russland weit mehr Geld für den Krieg in der Ukraine aus, als der Kreml behauptet.
Foto: imago

Darum gehts

  • Russlands Militärausgaben sind seit Kriegsbeginn 2022 stark gestiegen
  • BND-Analyse: tatsächlicher Wehretat bis 66 Prozent höher als offiziell angegeben
  • 2025 machten Militärausgaben 10 Prozent der Wirtschaftsleistung aus
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Marian NadlerRedaktor News

Russland hat deutlich höhere Ausgaben für Krieg und Militär, als es die vergangenen Jahre ausgewiesen hat. Das zeigen Zahlen aus einer Analyse, die der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) am Mittwoch veröffentlicht hat. Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 ist der Verteidigungshaushalt Russlands jedes Jahr stark gestiegen.

Darüber hinaus weicht die russische Auslegung von «Verteidigungsausgaben» stark von der Definition der Nato ab. So zeigt eine umfangreiche BND-Analyse von Haushaltsdaten, dass der russische Wehretat in den vergangenen Jahren bis zu 66 Prozent grösser war als dargestellt. Nicht berücksichtigte Ausgaben betreffen beispielsweise Bauvorhaben des Verteidigungsministeriums, IT-Projekte des Militärs oder Sozialleistungen für Angehörige der Streitkräfte.

«Die militärischen Ausgaben entsprachen 2025 somit rund der Hälfte des Gesamtbudgets und etwa zehn Prozent der russischen Wirtschaftsleistung», schlussfolgert der deutsche Geheimdienst in einer Medienmitteilung. Diese Mittel werden nicht nur für den Krieg gegen die Ukraine verwendet, sondern für den zusätzlichen Auf- und Ausbau militärischer Kapazitäten – insbesondere in der Nähe zur Nato-Ostflanke. «In diesen Zahlen materialisiert sich konkret die wachsende Bedrohung Europas durch Russland», so das Fazit der deutschen Schlapphüte.

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