Darum gehts
- Auto rast in Synagoge in Michigan, Schüsse gemeldet, Polizei im Einsatz
- Fahrzeug absichtlich in Gebäude gefahren, anschliessend in Brand geraten
- Synagoge beherbergt auch Schule, Polizei warnt Anwohner vor Gefahrenzone
Die Polizei umstellte am Donnerstag eine Synagoge im US-Bundesstaat Michigan, nachdem offenbar ein Auto in das Gebäude gerast war. Zeugen berichteten, dass nach dem Crash zudem Schüsse zu hören waren.
Polizeiquellen teilten dem Sender WDIV mit, dass das Fahrzeug absichtlich in die Synagoge gerast sei, bevor es in Brand geriet. Luftaufnahmen zeigten Rauch, der nach dem Vorfall aus dem Gebäude aufstieg.
Laut ihrer Website beherbergt die Synagoge auch eine Schule. Bislang haben die Polizisten den Vorfall nur als «aktiven Einsatz» beschrieben und die Anwohner aufgefordert, sich fernzuhalten. Auch das FBI hat sich bereits eingeschaltet, wie FBI-Chef Kash Patel auf X schreibt.
Lokale und nationale Medien berichteten später unter Berufung auf Polizeiquellen, dass der männliche Verdächtige getötet worden sei und es unter den Anwesenden in der Synagoge keine Opfer gegeben habe.
Auch Einsatz in norwegischer Synagoge
Gleichzeitig findet auch in einer Synagoge in Trondheim, Norwegen ein grosser Polizeieinsatz statt, wie die Zeitung «Verdens Gang» schreibt. Laut Polizeiprotokoll wird wegen «verdächtigen Verhaltens» ermittelt. Eine Person soll den Ort mit einem Fahrzeug verlassen haben, nach der nun gefahndet wird.
Ein Nachbar berichtete von zahlreichen Einsatzkräften mit kugelsicheren Westen, Helmen und Gewehren. Medien zufolge fand in der Synagoge eine Veranstaltung statt, der Bereich wurde abgesperrt und niemand darf hinein oder hinaus.