Darum gehts
- 16 Personen in Frankreich wegen Entführung eines Schweizers im Sommer verhaftet
- Entführer forderten Lösegeld in Kryptowährung und misshandelten das Opfer schwer
- Schweizer (22) war mehrere Tage gefangen
Sechzehn Personen sind am Montag in der Region Île-de-France und in der Region Auvergne-Rhône-Alpes festgenommen worden. Sie stehen unter Verdacht, an der Entführung und Freiheitsberaubung eines jungen Schweizers im Sommer in Frankreich beteiligt gewesen zu sein.
Die Entführer wollten damals Lösegeld in Kryptowährung erpressen. Die Festnahmen, die von France Inter bekannt gegeben wurden, wurden mit Unterstützung der GIGN, der Eliteeinheit der französischen Gendarmerie, durchgeführt, wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus einer mit dem Fall vertrauten Quelle erfuhr.
Ein 22-jähriger Schweizer war im vergangenen Sommer an einem unbekannten Ort und unter unbekannten Umständen entführt und schwer misshandelt worden. Er wurde vom 28. bis zum 31. August festgehalten, bevor er bei einer Operation der GIGN in der Nähe des Bahnhofs von Valence befreit wurde. Sieben Personen, darunter ein 17-Jähriger, wurden daraufhin festgenommen und in dieser von der Staatsanwaltschaft Lyon eingeleiteten Untersuchung unter Anklage gestellt.