Weil Papa auch sein Coach ist
Frick junior flüchtet nach Pfiffen aus Vaduz!

Der FC Vaduz hat mit Coach Mario Frick (45) vorzeitig verlängert, mit dessen Sohn Noah (18) aber nicht. Grund: Noah will im Sommer weg, weil er vom Getuschel hinter vorgehaltener Hand genug hat.
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Mario Frick (l.) trainiert in Vaduz auch seinen Sohn Noah.
Foto: Marco Pescio
Marco Pescio

Seit dem Abstieg in die Challenge League vor bald drei Jahren setzt der FC Vaduz auf eine neue Strategie. Mehr Talente aus Liechtenstein und dem St. Galler Rheintal sollen eingebunden, die Identifikation der Region mit dem Verein gefördert werden.

Und dann kommts ausgerechnet mit einem Eigengewächs zum Bruch!

Warum? Noah Frick, Sprössling des Liechtensteiner Rekordtorschützen und aktuellen Vaduz-Trainers Mario Frick, flüchtet im kommenden Sommer aus einem Umfeld, das er für seine Entwicklung als eben genau nicht förderlich erachtet.

Schon im letzten September sagte Papa Mario gegenüber BLICK: «Noah hat einen schweren Stand hier im Umfeld. Denn es gibt viele Stimmen, die sagen, dass er nur spielen würde, weil ich sein Vater bin. Doch das ist Quatsch!»

Seinen Sohnemann setzt er in dieser Saison meist als Joker ein. In der Vorrunde schiesst er GC gleich zweimal ab, sichert Vaduz so jeweils einen Punkt gegen die Zürcher. Auch im U21-Nationalteam gelingen ihm 2019 zwei Tore. Die Leistungen des jungen Liechtensteiners, sie stimmen.

Es heisst, die Treffer gegen GC hätten sein Standing bei den kritisch-gesinnten Fans in Vaduz ein wenig verbessert. Gleichwohl musste er sich in dieser Saison vereinzelt sogar Pfiffe von der Tribüne anhören.

Jetzt hat er genug. Auf eigenen Wunsch hat er seinen Vertrag im Sommer nicht verlängert. Vonseiten des FCV heisst es: «Sein Abgang stellt nach umfassender interner Analyse die beste Lösung für alle Parteien dar.»

Papa Frick zeigt Verständnis: «Er hat am meisten unter dieser Situation gelitten. Es tut ihm sicher gut, dass er nun seinen eigenen Weg geht.»

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Challenge League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Vaduz
FC Vaduz
30
29
68
2
FC Aarau
FC Aarau
30
20
66
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
30
23
56
4
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
30
6
40
5
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
30
-3
39
6
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
31
-5
36
7
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
30
-10
35
8
FC Wil
FC Wil
31
-16
33
9
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
31
-17
28
10
AC Bellinzona
AC Bellinzona
31
-27
22
Aufstieg
Aufstiegsspiel
Abstieg
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