CC will nur noch Vollprofis
Goalie-Legende Pascolo verliert Sion-Job

Christian Constantin duldet in seiner neuen Trainercrew keine halben Sachen mehr. Deshalb verliert Goalie-Legende Marco Pascolo seinen Job!
Kommentieren
1/7
Marco Pascolo kann nicht 100 Prozent bei Sion arbeiten.
Foto: Andy Mueller/freshfocus
Alain Kunz

Dass der neue Trainer Stéphane Henchoz einen neuen Assistenten brauchen würde, war klar. Der Vertrag mit Marco Otero, dem Assistenten von Murat Yakin, ist aufgelöst worden. Christian Zermatten, der zu Saisonbeginn auch Assi und nach Yakins Beurlaubung Interimscoach war, wird wieder Nachwuchs-Koordinator. Und auch der zweite Interimscoach, Sébastien Bichard,  wird wieder das, was er zuvor war: U21-Trainer.

Henchoz hat sich für Oscar Londono (48) als Vertrauensmann seiner Wahl entschieden. Zuletzt war der kolumbianisch-schweizerische Doppelbürger, der vor allem für Servette und Lausanne gespielt hatte, Trainer der U17 des Teams Waadtland. «Er war bei Servette U21-Coach und machte da einen tollen Job, haben mir meine Spieler berichtet, die einst bei den Grenats spielten», so CC.

CC - er war der dritte Interimscoach - kehrt übrigens auch wieder an seine angestammte Position zurück: Jene als CC Präsident. Und als solcher hat er verfügt, dass sein Torhüter-Trainer fortan hundert Prozent arbeiten muss. Das konnte Pascolo nicht. Der Goalie der 94er- (WM USA) und 96er-Nati (EM England), die sich nach 28 Jahren erstmals wieder für Endrunden qualifiziert hatte, arbeitet Teilzeit auf einem Stellenvermittlungs-Büro. CC: «Ich konnte doch nicht zu Marco gehen und ihm sagen: Gib Deinen Job auf, du arbeitest fortan hundert Prozent bei mir. Was, wenn er diesen Job nach einem Jahr verloren hätte. Dann wäre er vor dem Nichts gestanden.»

So hat CC ihm mitgeteilt, dass sein Vertrag als Goalietrainer der ersten Mannschaft nicht verlängert wird. Doch CC und Pascolo wollen sich demnächst treffen, um sich über einen Teilzeitjob als Goalietrainer im Nachwuchs zu unterhalten.

Der Neue ist auch schon bestimmt. Er heisst Luca Ferro (40). Ihn hat Henchoz von Xamax mitgenommen. CC: «So habe ich nun einen Goalietrainer, der in jedem Training und an allen Auswärtsspielen mit dabei ist.» Ferro hat in seiner Aktivzeit für Xamax 56 Super-League-Partien bestritten.

Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
6
FC Sion
FC Sion
18
4
27
7
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
8
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
18
0
21
10
Servette FC
Servette FC
18
-6
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
18
-27
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen