5 Fakten zur Bildung Wenige Lehrlinge bleiben sitzen

Repetitionsquoten verraten viel über Pädagogen: Neuste Zahlen zum Bildungsweg von Jugendlichen.

Lehrlinge müssen weniger häufig repetieren als zum Beispiel Gymnasiasten. play

Lehrlinge müssen weniger häufig repetieren als zum Beispiel Gymnasiasten.

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1. Drei Möglichkeiten
Die Sekundarstufe II ist eine Nahtstelle für die berufliche Integration der Jugend. Drei Bildungswege stehen damit offen: 1. Berufliche Grundbildung für den Arbeitsmarkt oder mit Berufsmatur fürs Fachhochschulstudium. 2. Fachmittelschule als Berufsvorbereitung in Gesundheit, Pädagogik, Soziales und Kunst. 3. Gymnasium mit Matur für ein universitäres Hochschulstudium.

2. Das Bildungsregister
Seit 2011 gibt eine neue AHVNummer für Lernende über Bildungswege Auskunft: Erstmals hat jetzt das Bundesamt für Statistik Daten von 315'000 Jugendlichen in der Schweiz für den Zeitraum von 2012 bis 2013 veröffentlicht.

3. Unsere Stifte
Männer dominieren mit 84 Prozent die vierjährige Berufslehre. In der Ausbildung mit eidgenössischem Berufsattest (ersetzt Anlehre) sind es 56 Prozent. Frauen stellen 56 Prozent der Gymnasiasten, 53 Prozent in der dreijährigen Berufslehre und in der Fachmittelschule gar 75 Prozent.

4. Repetieren im ersten Jahr
Höchste Repetitionsquote im ersten Jahr haben Gymnasiasten mit 8,6 Prozent, bei Fachmittelschülern sind es 7,8 Prozent. In der Lehre (4 Jahre) bleibt die Quote auf bescheidenen 2,4 Prozent, in der Anlehre sind es nur noch 2,1 Prozent. Eine Erklärung für die tiefe Quote? Lehrmeister büffeln oft mit ihren Stiften. Zu hohe Wiederholungsquoten stellen das pädagogische Geschick der Lehrer in Frage.

5. Wenig Chancen
Auch wenn sie hier geboren sind, ist der Weg übers Gymnasium für ausländische Jugendliche beschwerlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Matur schaffen, ist um 51 Prozent niedriger als bei Schweizern.

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Publiziert am 24.11.2015 | Aktualisiert am 24.11.2015
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