5 Fakten zu Gold Kaffee-Schaum mit Karat

Forscher der ETH Zürich erfinden eine federleichte Form des Edelmetalls.

Wissenschaftler der ETH vergolden den Kaffeegenuss. play

Wissenschaftler der ETH vergolden den Kaffeegenuss.

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1. Der Goldmacher
Die Milchhaube eines Cappuccinos krönt kein Schokoladepulver, sondern ein Schaum aus Gold, der so leicht ist, dass er nicht im Kaffee versinkt. Entwickelt von Raffaele Mezzenga, Professor an der ETH Zürich.

2. Schaum-Karat
Der Goldschaum von Mezzenga wiegt kaum mehr als Luft, hat aber einen Anteil an reinem Gold von 20 Karat, was 83 Prozent entspricht. Das Rezept: Man erhitze Milcheiweiss und mache daraus ein filigranes Gerüst, das man in Goldlösung legt. An diesem Gerüst kristallisieren feinste Goldfäden zu einem Schaum, der tausendmal leichter ist als herkömmliches Gold.

3. Ein ewiger Rausch
Seit Menschen das Edelmetall entdeckt haben, dauert die Suche nach Gold an. Goldminen locken Abenteurer an, aber auch in Flüssen gibt es Gold. Das grösste je in der Schweiz gefundene Nugget (123,1g) stammt aus dem Vorderrhein in Graubünden.

4. Güldene Zeiten
Schon die drei Weisen aus dem Morgenland huldigten dem Jesuskind mit Weihrauch, Myrrhe – und Gold. Im Mittelalter träumten Alchemisten davon, Gold herzustellen. Sie waren Vordenker der heutigen Wissenschaftler – wie des Goldschaum-Erfinders der ETH.

5. Grossteil wird zu Schmuck
Gold ist in vielen Branchen gefragt: Zum Beispiel in der Elektrotechnik, denn es korrodiert nicht. Weil es Licht gut reflektiert, ist es auch wichtig für die optische Industrie. Das meiste neu geförderte Gold wird aber zu Schmuck verarbeitet. Goldene Wasserhähne sind nur für Angeber.

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Publiziert am 25.11.2015 | Aktualisiert am 25.11.2015
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  • Timo  Glauser 25.11.2015
    Ein Faktum fehlt noch: Alles Gold, was die Menschheit je zu Tage gefördert hat, würde gerade mal einen Würfel von 20 Meter Kantenlänge ergeben. Dieser wäre dann allerdings auch 160000 Tonnen schwer.
  • Timo  Glauser 25.11.2015
    Och, das mit Gold in Getränken ist weiss Gott nichts Neues. Schon immer gab es einen Likör, in welchem echte Goldplättchen rumschwimmen. Und noch was: Gold lässt sich nur mit stärkster Säure chemisch umwandeln. Also landet das Gold, getrunken oder gegessen, schlussendlich in der Kanalisation, in der Kläranlage oder in Gewässern. verloren ist da gar nichts. Es kann ja jeder danach suchen, wer Lust hat. Je nachdem einfach den Duftspray nicht vergessen.
  • Andreas  Ruuska 25.11.2015
    Wie dekadent sind wir heute mittlerweile ohne es uns bewusst zu sein. Im Catering sind die Desserts mit Gold überzogen. Grappa, Wodka und Likör mit Goldstaub und nun muss unser Kaffee auch noch vergoldet sein. Das traurigste an der Geschichte ist, dass dies noch an der ETH mit Steuergeldern entwickelt wird. Ich denke wir haben grössere Probleme auf der Welt welche sich die ETH widmen sollte.