5 Fakten zu digitalem Wissen Spicken mit Wikipedia

Das digitale Nachschlagewerk schafft nicht nur Fragen aus der Welt, sondern beschert gute Noten.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Paläontologie Animierte Dinosaurier in Genf
2 Astrophysik-Professor Kevin Schawinski über Elon Musks Mars-Mission ...
3 Astronomie Riesige Geysire auf Jupitermond Europa

Wissen

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
19 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden
Hat sich zum wichtigsten Nachschlagewerk der Welt gemausert: Wikipedia. play

Hat sich zum wichtigsten Nachschlagewerk der Welt gemausert: Wikipedia.

Thinkstock

 

1. Digitaler Spickzettel
Jeder kennt Wikipedia, das Nachschlagewerk im Internet. 4400 deutsche Studenten haben bei einer Befragung zugegeben, dass sie mit Wiki, seit sie Smartphones hätten, sogar an Prüfungen spicken. «Wikiwiki» bedeutet auf Hawaiianisch «schnell» – so wurde die Plattform zum schnellsten Selbstläufer.

2. Jekami-Lexikon
Die Gründer Jimmy Wales und Larry Sanger stellten das Online-Lexikon im Januar 2001 ins Internet: Begeisterte Nutzer schrieben schon in den ersten zwei Monaten 2000 Artikel. Das Programm ermöglicht es jedem Besucher, Webseiten anzulegen und zu ändern.

3. Schreibkrieg
Wikipedia brachte jedoch auch einige Kontroversen mit sich. Fälle von digitalem Vandalismus und erfolgreich manipulierten Artikeln führten zum Hinterfragen der Zuverlässigkeit und zu strengeren Kontrollen. Gewisse Themen, etwa Klimawandel oder Evolutionstheorie, wurden zum Schauplatz sogenannter Edit Wars. Solche Artikel wurden oft mehrmals pro Tag geändert, zurückgeändert oder verfälscht.

4. Zwangsheirat
Heute wird Wikipedia zu wissenschaftlichen Themen sogar häufiger konsultiert als Fachpublikationen. Durch die Popularität mussten Professoren klein beigeben und ihren Studenten Wikipedia als Quelle bewilligen.

5. Wettbewerb
In einer Studie wurde Wikipedia mit der renommierten Enzyklopädie Britannica verglichen. Darum brach der Verlag mit der 240 Jahre alten Tradition – seither ist die Enzyklopädie online, als Konkurrenz zu Wikipedia.

Mehr zum Thema
Publiziert am 02.02.2016 | Aktualisiert am 02.02.2016
teilen
teilen
19 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

1 Kommentare
  • Tobias  Grütter 02.02.2016
    Ein weiteres Faktum: Nur weil etwas in der Wikipedia steht, heisst das noch lange nicht, dass es richtig oder gar vollständig ist. Die Qualität ist stark abhängig vom Verfasser des Artikels oder einzelner Änderungen. Das sieht man am einfachsten, wenn man z.B. die deutsche Version mit einer englischen Version des gleichen Artikels vergleicht. Am auffälligsten wird das bei historischen Betrachtungen die immer mal wieder aus Sicht der «Gewinner» oder «Verlierer» gefärbt sind.