Unterwegs in Deutschland 10 Dinge, die man in Dresden sehen muss

Kunst, Architektur, Natur und das süsse Leben: Wer die Stadt an der Elbe mit ihrem wunderbaren Umland besucht, wähnt sich zuweilen an den schönsten Orten Italiens.

10 Gründe um Dresden zu besuchen: Kunst, Architektur, Natur und mehr play

Zu Recht heisst das sächsische Dresden auch «Elbflorenz».

ZvG

Aktuell auf Blick.ch

Reisen

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
44 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

1. Die ganze Schönheit Dresdens zeigt sich am eindrücklichsten auf dem Theaterplatz. Er gilt als einer der schönsten Plätze Deutschlands. Eingerahmt von Semperoper, Zwinger und Hofkirche entfaltet sich hier die gesamte architektonische Eleganz der barocken Altstadt.

10 Gründe um Dresden zu besuchen: Kunst, Architektur, Natur und mehr play

In der Semperoper ist das älteste Orchster der Welt zuhause.

ZvG

2. Wenn sich der Himmel abends langsam dunkelblau färbt, die Semperoper golden leuchtet und elegante Menschen zu einer Opernaufführung eilen, verströmt der Bau eine fesselnde Magie. Die restaurierte Oper wurde 1985 wieder eröffnet, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Heute ist die Oper das Zuhause der Staatskapelle Dresden. Das Weltklasse-Orchester wurde 1548 gegründet und ist somit eines der ältesten der Welt. www.semperoper.de

3. Mit ihrer über tausendjährigen Geschichte gilt die Stadt Meissen nordwestlich von Dresden als die Wiege Sachsens. Die Lage oberhalb der Elbe ist malerisch, Dom und Albrechtsburg ebenso. Weltberühmt wurde Meissen aber durch die Porzellan-Manufaktur. 1710 gelang hier zum ersten Mal in Europa die Herstellung von Porzellan, dem «weissen Gold». Heute ist die Manufaktur eine globale Luxusmarke. Im «Museum of Meissen Art» kann man die 300-jährige Geschichte dieses Kulturguts nachvollziehen. www.meissen.com

4. Wie in einem Märchen fühlt man sich auf Schloss Moritzburg, dem Jagd- und Lustschloss von Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, der als August der Starke berühmt wurde. Mit seiner quadratischen Form und seinen Ecktürmen gleicht der Bau im Norden Dresdens einem Bilderbuchschloss. Das Interieur ist original. Zu sehen ist etwa das Federnzimmer, ein Werk aus zwei Millionen Federn. Stilecht reist man aus der Stadt mit der dampfbetriebenen Lössnitzgrundbahn von 1884 an. www.schloss-moritzburg.de
www.loessnitzgrundbahn.de

10 Gründe um Dresden zu besuchen: Kunst, Architektur, Natur und mehr play

Dresden ist ein Juwel des Barocks.

ZvG

5. Der Zwinger ist wohl Dresdens berühmtestes Bauwerk und ein exzellentes Beispiel für barocke Baukunst. Wo einst August der Starke rauschende Feste feierte, finden sich heute Museen von Weltrang. Das bedeutendste ist die Gemäldegalerie Alter Meister – mit Raffaels «Sixtinischer Madonna» als absolutem Höhepunkt. www.der-dresdner-zwinger.de

6. Der Begriff Sächsische Schweiz (siehe Kasten unten) geht auf die Schweizer Maler Anton Graff und Adrian Zingg zurück, die im 18. Jahrhundert das Elbsandsteingebirge südlich von Dresdens besuchten. Wo einst ein riesiges Meer das weite Land bedeckte, findet sich heute eine einzigartige Naturlandschaft mit Tafelbergen, Schluchten und urigen Wäldern. Ein Paradies für Wanderer. Der spektakulärste Wanderweg ist der 112 Kilometer lange Malerweg. www.malerweg.de

7. Bis auf die Grundmauern zerstört wurde im Zweiten Weltkrieg auch das Residenzschloss in der Dresdner Innenstadt. 1986 begann der Wiederaufbau als Residenz für Kunst und Wissenschaft. Deren Highlight ist das Grüne Gewölbe mit seinen Goldschmiede- und Edelsteinarbeiten. Darunter die Miniaturarbeit «Hofstaat zu Delhi», für die August der Starke mehr Geld ausgab als für das Schloss Moritzburg.

10 Gründe um Dresden zu besuchen: Kunst, Architektur, Natur und mehr play

Frauenkirche: Sinnbild für den Frieden.

ZvG

8. Im Februar 1945 wurde Dresdens Altstadt von den Alliierten in Schutt und Asche gebombt. Lange Zeit wurde die Ruine der im 18. Jahrhundert erbauten Frauenkirche als Mahnmal des Friedens genutzt. Im Jahr 1994 begann der Wiederaufbau, der bis 2005 dauerte. Heute dient die Frauenkirche als Zeichen für die Versöhnung. www.frauenkirche-dresden.de

9. Gegenüber der Altstadt, jenseits der Elbe also, liegt das moderne Dresden: die trendige Neustadt mit zahlreichen kreativen Läden, kleinen Gassen, gemütlichen Cafés und alternativer Lebenssicht. Jedes Jahr im Juni wird das junge Treiben denn auch ausgiebig gefeiert. Am Stadtteilfest «Bunte Republik Neustadt» verwandelt sich die Neustadt in eine einzige Festhütte.
www.brn-dresden.de

10. Eine Besonderheit ist das Deutsche Hygiene-Museum: Es ist weltweit das einzige seiner Art. Gegründet wurde es 1911. Was erst zur Aufklärung und zur Gesundheitsvorsorge gedacht war, ist heute ein multimediales Museum zum Thema «Abenteuer Mensch». Im Kinder-Museum können sich die Kleinen mit allen Sinnen auf Entdeckungstour machen. www.dhmd.de

 

Mehr zum Thema
Publiziert am 25.02.2016 | Aktualisiert am 03.01.2017
teilen
teilen
44 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

3 Kommentare
  • Hans  Meier aus F-Auriol
    25.02.2016
    Dresden und Sachsen muss man nicht besuchen. Ein Bundesland, wo Übergriffe auf Fremde Tagesordnung sind, hat keine Touristen verdient. Ich fahre dann lieber heim in die Schweiz.
  • Thomas  Hager aus Luzern
    25.02.2016
    Wer Dreden besucht besucht Pediga. Zuerst gilt es den rechten Mob unter Kontrolle zu bringen. Die haben einen Ausländeranteil von 2 Prozent und machen so ein Theater. Dresden soll zuerst seine Hausaufgaben machen bevor sie um ausländische Touristen werben. Die Übernachtungszahlen sind massiv eingebrochen wegen der Pediga. Das gilt auch für Leipzig.
  • Hans  Ineichen 25.02.2016
    Sie sollten unbedingt erwähnen, dass Ausländer dort nicht gern gesehen sind. Ja, man kann sagen, dass Dresden und Sachsen ausländerfeindlich sind. Deshalb momentan nicht zu empfehlen.