Das grosse Schiri-Ranking
Das ist unsere beste Pfeife

Heute gehts weiter in der Raiffeisen Super League. Noch nie waren die Schiris derart im Fokus wie jetzt.
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Foto: Andy Mueller/freshfocus
Alain Kunz

Die letzten beiden RSL-Runden gaben nicht nur sportlich zu reden. Auch die Unparteiischen standen in den Schlagzeilen. In der vorletzten Runde wegen der Schwalbe von YB-Sulejmani und der Dreifachbestrafung von Sion-Keeper Vanins durch Schiri Sascha Amhof. Sie lösten ein Donnerwetter von Sion-Präsident Christian Constantin aus. Mit einer Hetzjagd gegen Amhof inklu­sive Auslobung einer Belohnung als traurigem Höhepunkt.

Auch in der letzten Runde unterliefen unseren Refs in drei (von fünf) Spielen gravierende Fehler. Zwei waren match­entscheidend. «Die Leistungen der Refs und ihrer Assistenten werden an diesem Wochenende sicher genau verfolgt. Von dem her gehe ich davon aus, dass der Druck ein bisschen grösser ist als auch schon», sagt auch Schiri-Boss Cyril Zimmermann.

Die Nati-Pause hat die Kommission genutzt, um an einem Kurs die vergangenen Runden aufzuarbeiten. «Zudem haben wir mit einzelnen Schiedsrichtern und Assistenten intensive Einzelgespräche geführt», so Zimmermann. Und bald schon wird sich auch der Welt höchster Ref der helvetischen Pfeifenmänner annehmen: Den Fifa-Workshop am 19. April auf dem Fifa-Gelände wird Massimo Busacca höchstpersönlich leiten. Doch das ist kein Schweiz-spezifischer Nachhilfetag als Folge mangelnder Leistungen, sondern einer von 250 regulären, jährlichen Fifa-Kursen weltweit.

Busacca hat die CH-Refs bereits in deren Vorbereitungscamp auf Gran Canaria besucht. Sie liegen dem Tessiner nach wie vor am Herzen. Sein Fazit: «Ich habe dort motivierte und talentierte junge Schiris gesehen.»

Namen nennt Busacca keine. In erster Linie dürfte er aber Sandro Schärer gemeint haben, den unbestritten talentiertesten. Weniger Sascha Amhof, der vier seiner letzten fünf Spiele verpfiff. Er pfeift am Wochenende nicht. Zimmermann zu dieser Personalie: «Die Kommission wird in den nächsten Tagen entscheiden, wann die nächsten Einsätze erfolgen.»

Woran mangelts? «Vor allem an Erfahrung», so Zimmermann. Und trotz «Krieg» gegen CC – die Idee des Sion-Bosses mit Internaten für Jungschiris findet Zimmermann valabel: «Dieser Ansatz könnte durchaus weiterverfolgt werden. Wie bei den Junioren der RSL-Klubs.»

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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