Es passiert in der Nacht auf Montag. Die GC-Stars Källström, Dabbur, Caio und Co. liegen nach einem weiteren harten Trainingstag in ihren Zimmern im Hotel Guadalmina in Marbella (Sp). Und schlafen tief.
Bis um 05:23 – da bebt zwischen Südspanien und Marokko die Erde. Das Epi-Zentrum des Bebens liegt im Mittelmeer, 160 km südöstlich von Gibraltar.
Nach Angaben des Nationalen Geographie-Instituts hat das schwere Beben eine Stärke von 6,3. Ein Staff-Mitglied von GC sagt zu BLICK: «Mein Bett hat sich hin- und herbewegt.»
Von den Spielern wird unter anderem auch Marko Basic aus dem Schlaf gerissen. Der Mittelfeldspieler sagt wenige Stunden danach: «Ich habe gedacht, ich träume.» Es ist kein Traum.
Es gibt vor allem auf der marokkanischen Seite zahlreiche Gebäuderisse. Beton-Stücke fallen runter. In Melilla, der spanischen Exklave auf afrikanischem Boden, bleiben die Schulen am Montag geschlossen.
Im Februar 2004 waren bei einem Beben der gleichen Stärke in Marokko rund 630 Menschen getötet worden.
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