Partner-Klub YF Juventus zieht Betreibung zurück
GC zahlt 72'500 Franken!

Vom eigenen Partner-Klub betrieben ... Da erklärte GC-Präsident Stephan Anliker die leidige Geschichte zur Chef-Sache!
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GC-Boss Anliker handelte – aber ist er zu spät?
Foto: STEFFEN SCHMIDT
Max Kern

Es geht um 72'500 Franken! «Partner-Klub betreibt GC!», titelt BLICK am 18. Februar exklusiv. Die Geschichte: Piero Bauert (56), Ex-Junior von GC und seit Kindsbeinen Fan der Hopper, hat als Präsident von YF Juventus schweren Herzens seinen Partner-Klub GC betrieben.

Seit 13 Jahren sind der Stadtzürcher Promotion-League-Klub und der Rekordmeister (27 Titel) in der Junioren-Ausbildung gemeinsame Wege gegangen. Am 13. März 2015 wird die Vereinbarung über die Zusammenarbeit verlängert. Von GC-Seite unterzeichnet, unter anderen, von CEO Manuel Huber.

GC verpflichtet sich, YF Juventus «jedes Jahr einen Partnerschaftsbeitrag von 20'000 Franken pro Saison für die seit der Zusammenführung im Kinderfussball fehlenden Einnahmen zu vergüten.» Geld, auf das YF vergeblich wartet. Auf die erste Forderung in der Höhe von 40'000 Fr. erhebt GC am 4. November 2016 Rechtsvorschlag. Anfang 2017 flattert in Niederhasli ZH ein zweites Betreibungsbegehren (diesmal über 32'500 Fr.) ins Haus.

Arbeitet YF bald mit dem FCZ statt GC?

Die Retourkutsche folgt Mitte Februar: In einem «unfriendly Takeover» (feindliche Übernahme) luchst GC seinem Partner über 20 Junioren im Alter von 12 (!) Jahren ab. Wohl aus Angst, YF könnte bei einem späteren Transfer für seine ehemaligen Junioren Ausbildungsentschädigungen verlangen.

GC-Boss Anliker erfährt von allem anscheinend erst, als BLICK die für GC unrühmliche Geschichte publik macht. Der Präsident handelt sofort, trifft sich mit Bauert an einem Auswärtsspiel von YF Juventus in Bern-Breitenrain.

«Manchmal ist es wichtig, dass die Präsidenten miteinander reden», sagt Anliker zu SonntagsBlick. Und Bauert bestätigt: «Die 72'500 Franken sind Ende letzter Woche überwiesen worden.»

Alles in Butter? Wohl nicht ganz. Bauert: «Das Glas liegt zerscherbelt am Boden. Ob es wieder geflickt werden kann, steht offen.»

Gut möglich, dass GC-Fan Bauert in Sachen Junioren-Ausbildung bald mit dem Erz-Rivalen FC Zürich zusammenarbeiten wird.

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SP
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1
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31
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71
2
FC St. Gallen
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31
23
56
3
FC Basel
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31
8
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