FCB-Fischer nach Absage an Wolfsburg: «Gut, dass Breel noch hier ist»

Für die Rekordsumme von 30 Mio. Franken wollte Wolfsburg Breel Embolo in die Bundesliga locken. Doch der FCB sagte ab. Wie geht der 18-Jährige mit dem Wirbel um?

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4 GC 36 65:56 53
5 Sion 36 52:49 50
6 Thun 36 45:54 41
7 St. Gallen 36 41:66 38
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Für Breel Embolo ist keine Trinkpause im Training zu kurz, um etwas Spass zu haben. Ein kurzer Scherz mit Neuzugang Renato Steffen. Ein Spruch in Richtung Taulant Xhaka. Bevor er sich schmunzelnd seine silbernen Fussballschuhe neu schnürt.

Die Szene passt zum ganzen Embolo-Wirbel der letzten Tage.

Zu gerne hätte Wolfsburg das FCB-Talent vergoldet. Die Rekordsumme von 30 Millionen Franken für das Juwel gezahlt. Doch der FCB will sein Tafel-Silber nicht verscherbeln. Und sagte den Wölfen ab!

«Es geht auch um die Bedeutung von Breel für uns. Wir sind überzeugt, dass der FCB ihn braucht. Und dass er sich bei uns auch weiterentwickeln kann», sagt Präsident Bernhard Heusler.

So steht Embolo auch am Donnerstagmorgen wieder am Rheinknie auf dem Trainingsplatz. Entsprechend froh ist Coach Urs Fischer über die 30-Millionen-Absage seiner Bosse, wie er gegenüber BLICK sagt: «Zur Personalpolitik äussert sich die Vereinsführung. Ich denke aber, es ist gut so, dass Breel noch hier in Basel ist.»

Doch ist der Wirbel damit wirklich beendet? Wohl kaum. Wird Wolfsburg bis zum Transferschluss am 31. Januar nochmals nachlegen? Nicht auszuschliessen. Und perlt der ganze Millionen-Poker wirklich so leicht an einem 18-Jährigen ab? Embolo lässt sich jedenfalls nichts anmerken.

Auch wenn Präsident Heusler sagt: «Natürlich hat den Spieler das Angebot interessiert, sonst wäre er ja nicht ambitioniert.» Und Wolfsburgs Manager Allofs sogar bestätigte, dass der Spieler gerne gekommen wäre.

Doch Embolo bleibt cool. Zumindest nach aussen. Sein Coach Fischer: «Es ist beeindruckend, wie Breel mit dem ganzen Wirbel umgeht. Ich muss ihm ein Kompliment machen, wie er das alles handhabt. Beeindruckend ist auch, wie er sich im tagtäglichen Umgang präsentiert und da merkt man ihm nichts an. Dass bei solchen Zahlen irgendetwas im Spieler abläuft, ist normal.»

Vor allem weil Embolo weiss, dass diese Zahlen in den nächsten Tagen oder spätestens im Sommer wohl nur noch grösser und irrer werden dürften. 

Publiziert am 28.01.2016 | Aktualisiert am 01.04.2016

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9 Kommentare
  • Marco  Gutknecht 29.01.2016
    Danke Herr Werren, für das "Bonzen" Kompliment. Der FCB hat Geld auf der Seite, ja. Alles selbst erarbeitet, mit einer überragenden Vereinsführung. Frau Oeri hat zwischendurch Geld vorgeschossen, aber seit Jahren trägt sich der FCB selbst. An alle anderen, neidischen Vereine: Nachmachen bitte und nicht jammern! Der FCB -und alle Fußballfans der Schweiz- hätten gerne mehr nationale Konkurrenz.
  • christoph  eschbach aus pratteln
    29.01.2016
    bravo. FC Basel er wir 60 Millionen wert sein wenn er so weiter macht
  • Lionel  Werren aus das Original
    28.01.2016
    Der Bonzen-FCB kann sichs ja leisten auf 30 Mio zu verzichten, scheint mir jetzt aber schon ziemlich dämlich, Embolo ist eine Eintagsfliege, in zwei Jahren ist der nur noch halb so viel wert. Aber eben, Geld spielt ja in Basel keine Rolle...
    • Franz  Meier 29.01.2016
      Neidisch? FCZ Fan und kein Erfolg?
    • Benno  Lütolf 29.01.2016
      Au backe! Wenn das Original schon so einen Müll redet, will ich die Kopie schon gar nicht kennen lernen!
    • Fabian  Stettler 29.01.2016
      Werren das Original St.Galler Fan aus der Ostschweiz, der es versteht jedesmal die Dümsten Kommentare zu schreiben!
    • Ernst  Rietmann aus Weinfelden
      29.01.2016
      Ach Herr Werren.... Der FCB hatte das Glück, potentielle Geldgeber zu haben. Das hatten und haben andere Clubs auch, z.B. auch GC, FCZ etc. Die entscheidende Frage ist doch die: wer geht wie mit den Geldquellen um, die sicher auch beim FCB nicht einfach sprudeln. Und hier hat kein anderer Verein in der Schweiz seine Führung so professionalisiert wie der FCB. Überall wird vorbildliche, klar definierte und professionelle Arbeit geleistet, was die Basis bzw. der Anfang für den Erfolg war.
    • paul  dodane 29.01.2016
      und Lionel Werren der GC Fan ist nicht mal das Flaschen Pfand wert
  • Hans  Ueli 28.01.2016
    Wahhhhhhhhhhhn (un) sinn diese Summen! Vielleicht bleibt dieser Goldjunge wirklich noch bis Sommer in Basel. Mich freuts!