Steuer-Wirbel um Real-Star Muss Ronaldo in den Knast?

Cristiano Ronaldo (31) ist auch im Umgang mit seinen Steuerzahlungen äusserst trickreich.

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Platz +/- Mannschaft SP Tore Punkte
1 0 Real Madrid 17 46:16 40
2 0 Sevilla 18 38:22 39
3 0 FC Barcelona 18 47:17 38
4 0 Atl. Madrid 18 32:14 34
5 0 San Sebastian 18 30:25 32
6 0 FC Villarreal 18 26:12 31
7 0 Bilbao 18 22:19 28
8 0 Celta Vigo 18 29:32 27
9 0 SD Eibar 18 25:24 26
10 0 Espanyol 19 25:26 26
11 0 UD Las Palmas 19 28:30 25
12 0 CD Alaves 18 15:18 22
13 0 Malaga 18 26:31 21
14 0 Betis Sevilla 18 20:30 21
15 0 La Coruna 19 24:29 19
16 0 CD Leganes 18 13:29 17
17 0 Valencia 17 26:33 16
18 0 Sporting Gijon 18 19:37 12
19 0 Granada 19 16:42 10
20 0 Osasuna 18 17:38 9
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Die Britischen Jungferninseln – Bade- und Steuerparadies mitten in der Karibik. Dort soll Superstar Cristiano Ronaldo rund 75 Mio. Franken aus zukünftigen Werbeverträgen vor Spaniens Steuerbehörden versteckt haben. Dies geht aus den sogenannten «Football Leaks» hervor, die mehreren Medien zugespielt worden waren.

Via Jungferninseln sollen die Millionen auf der Genfer Privatbank Mirabaud gelandet sein.

In Spanien, wo Cristiano seit 2009 spielt, wurde 2005 die sogenannte «Lex Beckham» eingeführt. Das nach dem Ex-Fussballer David Beckham benannte Gesetz gewährte Grossverdienern erhebliche Steuerprivilegien. Statt des Spitzensteuersatzes von 43 Prozent mussten die Stars nur 24 Prozent Steuern bezahlen.

Das Privileg wurde 2015 wieder aufgehoben. Nun stellt sich die Frage, ob es rechtmässig war, dass sich Cristiano und seine Berater zu erwartende Gewinne für die kommenden Jahre noch vor 2015 vergüten liessen. Laut «Spiegel» besitzt Cristiano zudem zusätzliche Konten bei der St. Galler Kantonalbank.

Erinnerungen werden wach an Lionel Messi. Der Argentinier und sein Vater wurden im vergangenen Sommer wegen Steuerhinterziehung zu 21 Monaten Haft und einer Busse von 3,5 Mio. Franken verurteilt. Sie sollen laut Anklage mittels Scheinfirmen in Belize und Uruguay zwischen 2007 und 2009 Steuern in Höhe von rund 4 Millionen hinterzogen haben. In Spanien werden Haftstrafen unter 2 Jahren in aller Regel auf Bewährung ausgesetzt.

Ob Ronaldo nun der Knast blüht? Eher nicht! Aber der Portugiese dürfte mit einer saftigen Busse und einer Bewährungsstrafe davon kommen. Auch wenn sein Berater Jorge Mendes am Samstag in die Offensive ging und eine Bescheinigung der spanischen Steuerbehörden veröffentlichte. Demnach habe Cristiano seine Steuern «Stand November 2016 vollständig beglichen».  

Allerdings geht aus den «Football Leaks» hervor, dass er einen Grossteil seiner ausländischen Bankguthaben in Spanien gar nicht deklariert hat.

Publiziert am 04.12.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016

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12 Kommentare
  • Bruno  Waldvogel aus Interlaken
    05.12.2016
    Sollte es wirklich so sein,dann sind wir vor dem Gesetzt ja alle gleich.
    Oder etwa doch nicht?
  • Hans  Müller aus Bern
    04.12.2016
    Britische Jungferninseln? Waren es nicht die Engländer die bei den Steuerproblemen mit der EU am meisten und längsten mit dem Finger auf die Schweiz gezeigt hat? Sie wussten wohl weshalb denn diese Einnahmen gehen nun in die GB Staatskasse da ja unser Regierung die Hosen voll hatte und schnell alles aus der Hand gab.
  • Ruedi  Lanz aus Aarburg
    04.12.2016
    Die CR7 Fans haben es nun lange genossen, für die angeblichen Sündenböcke Messi und Neymar Gefängnisstrafen zu verlangen. Obschon ich Schwalbaldo Penaldo überhaupt nicht ausstehen kann, traue ich auch ihm nicht zu, dass er genügend Fachkenntnisse hat, um solche Transaktionen auszuüben!
  • Benjamin  Hutter , via Facebook 04.12.2016
    Dass gewiefte Bewegungen auf dem Platz Punkte und beim Geschäften Kohle gibt ,ist zum Zusehen auch etwas zu belächeln. Nur sollten sich Menschen , welche mit Sport das Volk begeistern sich undbedingt so verhalten wie Menschen, welche andere Menschen ausbeuten ? Da kommt zu Dripplings Sprints und Ball-Staffetten noch mehr innere Haltung ins Spiel, welche nicht unbedingt nur mit edlen Spenden korrigiert werden kann.
  • Concolor  Shalako 04.12.2016
    Ronaldo wird mit Bestimmtheit nicht in den Knast müssen.
    Er ist wie Messi ein Starfussballer und mit vielen Tricks auf Lager, und wird daher verschont...