Ausflugs-Tipp fürs Tessin: Brissago-Inseln Botanisches Paradies mitten im Langensee

Sie sind ein Highlight des Lago Maggiore, zu Deutsch Langensee: die Brissago-Inseln. Dank des besonders milden Klimas sind hier auf kleinstem Raum Pflanzen aus aller Welt beheimatet.

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Jack Lemmon, Tony Curtis und Natalie Wood kämpfen in ihrem grossen Rennen rund um die Welt gegen eisige Stürme, zerfressenden Neid und aufkeimendes Liebesgeflüster. Das kann bei einer Erdballumrundung auf den Isole di Brissago nicht passieren. Da geht alles flott und unkompliziert und ohne Hinterlist über die Bühne. Nur gegen Liebesgeflüster ist auch hier kein Kraut gewachsen. Im Gegenteil, unter riesigen Mammutbäumen und blühenden Büschen könnte es sogar recht romantisch werden.

Isole di Brissago: Bekannt für ihr mildes Klima

Die Isole di Brissago sind zweifellos ein kleines subtropisches Paradies im Lago Maggiore. Dank ihrer Lage herrscht auf den Inseln ein besonders mildes Klima, das das Gedeihen einer sehr besonderen Vegetation ermöglicht. Diese besteht aus seltenen, majestätischen Bäumen, üppigen Sträuchern und duftenden Blumen. Im Botanischen Park, der auf einer Fläche von 25'000 m2 angelegt ist, können 1600 Pflanzenarten bewundert werden, die aus der Mittelmeerzone, aus Asien, Afrika, Nord- und Südamerika sowie Ozeanien stammen.

Baronin Antoinette de Saint Léger schuf den botanischen Garten

Für die Entstehung der Inseln zeichnet die Natur verantwortlich. Für den Park natürlich nicht. Dessen Existenz verdankt das Tessin der russischen Baronin Antoinette de Saint Léger, die 1895 die Insel kaufte und zu ihrem Wohnsitz machte, wobei sie berühmte Schriftsteller, Musiker und Maler anzog. Nachdem sie all ihren Besitz verloren hatte, verkaufte die Baronin die zwei Inseln dem reichen Hamburger Kaufmann Max Emden, der den jetzigen eindrücklichen Palast, die Schifflände und das «römische Bad» baute und ein ausschweifendes Leben führte.

Hätten Jack Lemmon, Tony Curtis und Natalie Wood das gewusst, hätten sie womöglich ihre Route geändert...

Weitere Infos
www.isolebrissago.ch
www.ascona-locarno.com
www.ticino.ch

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Publiziert am 24.08.2016 | Aktualisiert am 25.08.2016
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  • Camille  LaFontaine aus Bern
    24.08.2016
    Brissago ist kein Vergleich mehr zu früher, sondern eine maschinelle Touristenabzocke geworden. Für eine Familie zahlen Sie insgesamt an die CHF 200.- Eintritt für kurz auf überfüllten Pfaden rumzuirren. Dass der Eintritt zur Insel nach der Bootsfahrt noch separat (!) bezahlt werden muss sagt dir vorher auch niemand. Tempi passati.