Tel Aviv mit Kindern? Calm down an der Küste Israels

Nur dreieinhalb Stunden Flug, 300 Sonnentage im Jahr und 14 Kilometer Strand machen die Stadt zum idealen Familienziel.

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In Israel kann man als ­Familie nur einen Fehler machen: Sich für seinen Nachwuchs zu entschuldigen. Kinder stören nie – laut und chaotisch geht es dort sowieso zu und her. Atmosphärisch also beste Voraussetzungen für entspannte Tage mit der Familie. Stressig ist es höchstens vor der Abreise, wenn man zu Hause immer die gleiche Frage hört: «Tel Aviv mit Kindern? Ist das nicht viel zu gefährlich?» In Zeiten des Terrors gibt es nur eine fatalistische Antwort: «Wo ist es heute noch sicher?»

In der Stadt, die von ihrer Lage direkt am Meer an Miami erinnert, sind mögliche Bedrohungen schnell vergessen. Zu entspannt ist die Stimmung in der Mittelmeer-Metropole. Am 14 Kilometer langen Strand finden orthodoxe Juden genauso ihren Abschnitt wie Schwule. Familien können ihr Badetuch im Sand zwischen den Beachclubs ausbreiten oder sich eine (bezahlbare) Liege in einem der Clubs mieten.

Um das flache Tel Aviv und die dazugehörige antike Hafenstadt Jaffa zu erkunden, eignen sich Velos perfekt. Wer kein Kind transportiert, kann eines der E-Bikes mieten (30 Fr. pro Tag), mit denen die Einheimischen durch die Strassen flitzen. Fährt ein Knirps mit, heisst es selber treten – auf E-Bikes dürfen sie nicht mitfahren. Kindersitz und Helm vermieten Verleiher wie O-Fun.

Beim Essen sind die meisten Kinder keine Abenteurer: Allzu exotische Gerichte mögen sie nicht. Die Leibspeise der Israeli – Hummus – ist zum Glück kindgerecht, nur schon weil man das Fladenbrot mit den Händen im Kichererbsenmus tunken darf. Sonst lässt spätestens die «Gemüsebeilage», die es in vielen Restaurants gibt, Kinderaugen leuchten: Pommes frites.

Gut zu wissen:

Hinkommen: Swiss fliegt zweimal pro Tag von ­Zürich nach Tel Aviv. 

Übernachten: Hotels sind teuer, für Familien ­empfiehlt sich eine der 300 Airbnb-Unterkünfte.

Essen: Der Name ist zugleich Adresse des Res­taurants im kubanischen Stil: Rothschild 12. Perfekt für Frühstück.

Zum Zmittag gehts für eine Falafel an den Carmel ­Market (2 Ramban Street). Wer ohne Pasta nicht ­leben kann, besucht die ­Bindella Osteria & Bar an der Montefiore Strasse 27.

Publiziert am 16.10.2016 | Aktualisiert am 09.12.2016
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3 Kommentare
  • Sabi  Limmar 16.10.2016
    Tel Aviv ist ein geniale Stadt und die Israelis (Juden/Araber/Drusen/Christen) sind sehr sympathisch. Überwacht wird man überall und das gibt ein Gefühl von Sicherheit. Die Küste ist toll, das Essen genial und die Lebensfreude sehr ansteckend. Ich reise jedes Jahr nach Israel/Tel Aviv/Eilat/Jerusalem und geniesse jede Sekunde: Tolles Wetter gibts gratis!
  • Klaus  Kaufmann aus schliengen
    16.10.2016
    auch wir waren letztes Jahr in Israel ( Telaviv- Jerusalem etc.) Wir haben uns in keinem Land sicherer gefühlt wie hier. Es ist für uns ungewohnt so überwacht zu werden, vom Flugplatz bis zum Strand, oder unsere Tasche kontrollieren zu lassen, wenn wir auf einen Markt gehen. Aber nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt. Wir werden wieder nach Telavis fliegen und uns sicherer fühlen wie abends in Kleinbasel. ( PS: wir sind Deutsche nur zur Info.
  • Danilo  Koller 16.10.2016
    Israel und Palästina sind wirklich eine Reise wert. Ich war vor einem Jahr dort. Plötzlich begannen die Terrorattacken und überall wimmelte es von Polizei und Militär. Die Stimmung war sichtlich aufgeheizt. So stellt man sich Urlaub nicht vor. Ich war froh, als es wieder nach Hause ging. Mit Kindern würde ich erst dort Ferien machen, wenn Israel und Palästina endlich Frieden schliessen. Ja, es kann überall etwas passieren. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass dort etwas vorfällt ist extrem hoch.