Zu Besuch beim Cern Abstieg in die Welt der Teilchen

Ein Blick in die Welt der Atome, schwarzen Löcher und Co.: Die beiden Ausstellungen «Microcosm» und «Universe of Particles» zeigen, was hinter den Mauern des Cern erforscht wird und was die schlauen Kernforscher in den vergangenen Jahren alles herausgefunden haben.

Im CERN bei Genf knobeln Wissenschaftler an den letzten Geheimnissen der Welt. play

Im CERN bei Genf knobeln Wissenschaftler an den letzten Geheimnissen der Welt.

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Das Cern ist der Nabel der Kernforscherwelt. Im riesigen Forschungszentrum in Genf steht der grösste Teilchenbeschleuniger der Welt. Dort werden schwarze Löcher simuliert und die Geheimnisse der kleinsten Teilchen im Universum untersucht. Eine faszinierende Welt, die vielen Aussenstehenden ein Rätsel bleibt.

Interaktive Ausstellungen

Doch das Cern ist nicht einfach eine Forschungsfestung, in der sich die hellsten Köpfe der Kernforschung verschanzen und im stillen Kämmerchen ihre Experimente durchführen. Nein: Das Cern zeigt gerne, was es kann und was die Damen und Herren in ihren Laboratorien so alles herausfinden.

Im «Globe de la science et de l’innovation» zum Beispiel. Der 27 Meter hohe Holzglobus wurde ursprünglich für die Expo.02 gebaut und wird seit 2004 als Ausstellungsraum des Cern benutzt. Die neu überarbeitete Ausstellung «Universe of Particles» öffnet am 19. April ihre Tore und entführt Besucher in die faszinierende Welt der kleinsten Teilchen.

Den Geheimnissen der Atome auf der Spur

In der Ausstellung «Microcosm» erfährt man zudem, woran die Cern-Forscher derzeit gerade so rumknobeln, wie der 27 Kilometer lange Teilchenbeschleuniger genau funktioniert, wer hinter den bahnbrechenden Ideen des Cern steckt und wieso diese Menschen ihr Leben der Forschung verschrieben haben. Die Ausstellung ist auf Englisch und Französisch, hat aber zahlreiche deutsche, italienische und spanische Audio-Stationen.

Wer nach den beiden Ausstellungen noch nicht genug gesehen hat, der kann auf geführten Touren (nach Voranmeldung!) einige der richtigen Forschungslaboratorien und Experimentalräume besichtigen.

Und übrigens: Am Cern werden nicht nur Protonen und Schwarze Löcher untersucht, hier werden auch ganz nützliche Alltagsdinge erforscht und entwickelt. Unter anderem eine Erfindung, ohne die Sie diesen Artikel hier gar nicht hätten lesen können: das Internet. Den Grundstein für das «World Wide Web» legte 1989 ein Cern-Forscherteam rund um den britischen Forscher Tim Berners-Lee.

Informationen

Anreise
Zug bis Genf, ab da mit dem Tram Nr. 18 bis zur Station «Cern»

Öffnungszeiten
«Globe»: Mo bis Sa, 10 bis 17 Uhr, gratis, «Microcosm»: Mo bis Fr, 08.30 bis 17.30 Uhr, Sa, 09 bis 17 Uhr, gratis

Infos
outreach.web.cern.ch

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Publiziert am 14.04.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
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