Startplatz ins Glück Die schönsten Orte für den Heiratsantrag

Über der Stadt, auf dem Berggipfel, unter einer mächtigen Linde: Zwölf Schweizer Tourismus-Direktoren präsentieren ihre romantischsten Orte für Heiratsanträge.

Wer kann bei diesem Anblick schon Nein sagen? Einer vieler romantischen Orte in der Schweiz für einen Heiratsantrag: Der Aletschgletscher. play

Wer kann bei diesem Anblick schon Nein sagen? Einer vieler romantischen Orte in der Schweiz für einen Heiratsantrag: Der Aletschgletscher.

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Freiburg, Gipfel des Moléson

Der Moléson ist der Hausberg der Region Freiburg. Mit 2002 Metern ist die Anhöhe eher ein Winzling, die Aussicht ist dennoch fantastisch. Vom Gipfel sieht man bis zu den Berner- und Walliseralpen, den Genfersee und den Mont Blanc. Besonders bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang ist der 360-Grad-Panoramablick an Romantik kaum zu überbieten – da fällt Ja-Sagen leicht. Wer testen will, ob die Liebe auch die Wirrungen einer Ehe aushält, sollte paarweise auf einem der beiden Klettersteige den Gipfel erklimmen. Adrenalin garantiert. Wer danach aufs Glück anstossen will: Prosecco gibts im Gipfel-Restaurant oder in der Mittelstation Plan-Francey. Thomas Steiner, Direktor Freiburger Tourismusverband. www.fribourgregion.ch

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Aargau, Linner Linde

Mit einem Stammumfang von elf Metern und einem geschätzten Alter von rund 800 Jahren ist die Linner Linde beim Dörfchen Linn eine der beeindruckendsten Bäume Europas. Mächtig ragt der Riese in den blauen Aargauer Himmel. Einer Legende zufolge pflanzte der letzte Pest-Überlebende des Dorfes die Linde – daraufhin verschonte die Pestilenz den Ort. Ein gutes Zeichen für eine fruchtbare Ehe. Die idyllische Lage sowie die Aussicht über die Aargauer Hügelzüge bis zu den Alpen machen den Kraftort zum Platz für besonders verliebte Momente. Andrea Portmann, Direktorin Aargau Tourismus. www.aargautourismus.ch

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Luzern, Wanderung auf der Rigi

Die Rigi ist eine Königin. Vielleicht ist sie aber auch eine Diva, denn der Luzernen Kultberg weiss um seine Schönheit. Schon 1816 wurde hier das erste Gästehaus errichtet, das Besucher aus ganz Europa anzog. Und noch heute ist das Bergmassiv ein beliebter Ausflugsort für Gäste aus nah und fern. Der perfekte Ort für die Frage aller Fragen ist eine der Aussichtsbänke entlang der Berghänge. Den schönsten Blick auf den Vierwaldstättersee und die Alpen hat man auf dem Abschnitt vom Känzeli nach Rigi Staffelhöhe. Zum Verwöhnen gehts anschliessend ins Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad des Stararchitekten Mario Botta. Marcel Perren, Direktor Luzern Tourismus AG. www.luzern.com

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Ostschweiz, Schmachten bei den Drei Weieren

St. Gallens beliebtester Freizeit-Spot sind die Drei Weieren oberhalb der Stadt mit Blick aufs Klosterareal. Die auf Geheiss der Stadtobrigkeit St. Gallens im 17. Jahrhundert angelegten Weiher dienen seit alters her als Naherholungsgebiet für die Anwohner. Noch heute verströmen die beiden Badehäuser einen Hauch vergangener Zeiten. Frühmorgens, wenn sich leichter Tau auf den Blättern bildet, die Vögel zwitschern und mystischer Nebel auf dem fernen Bodensee liegt, dann ist der richtige Moment gekommen, um seiner Liebsten die Frage der Fragen zu stellen. Frank Bumann, Tourismusdirektor St. Gallen-Bodensee Tourismus.  www.st.gallen-bodensee.ch

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Bern, Blick vom Münsterturm

Über Berns Altstadt erhebt sich weit sichtbar der Turm des Münsters – mit gut 100 Metern der höchste Kirchturm der Schweiz. Gebaut wurde er 1843 – 400 Jahre, nachdem das Münster begonnen wurde. Wo lässt es sich besser auf die Knie fallen als hier über den Dächern der mittelalterlichen Stadt? Das einzige Risiko: Nach den 344 Treppenstufen könnte einem die Puste für den Antrag fehlen. Dafür ist der Gang zur Kirche kurz. Das Relief des jüngsten Gerichts am Eingangsportal zeigt, was mit untreuen Naturen passiert. Harry John, Direktor BE! Tourismus. www.bern.com

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Graubünden, Sonnenaufgang auf dem Piz Nair

Der 3000 Meter hohe St. Moritzer Hausberg Piz Nair ist wie gemacht, um geküsst zu werden: vom Schatz und den ersten Sonnenstrahlen des Tages. Im Rahmen der Aktion Piz Nair Sunrise befördern die Bergbahnen derzeit Besucher zum Sonnenaufgang gar in die Höhe. Nach dem Heiratsantrag warten dann ein Frühstücksbuffet und allenfalls eine Abfahrt mit dem Mountainbike auf die Liebenden. Natürlich kann man auch zurück ins Tal wandern. Hand in Hand. Die nächsten Piz-Nair-Sunrise-Termine sind: 31. Juli, 28. August und 25. September. Ariane Ehrat, CEO Tourismusorganisation Engadin St. Moritz. www.engadin-stmoritz.ch

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Baselland Schloss Bottmingen

Südlich der Stadt Basel liegt Schloss Bottmingen im gleichnamigen Dorf – eines der wenigen erhaltenen Wasserschlösser der Schweiz. Errichtet wurde das kulturhistorische Juwel im 13. Jahrhundert, den jetzigen Märchenschloss-Look erhielt es im Zeitalter des Barocks. Sein romantisches Restaurant mit seiner Terrasse ist weit herum bekannt und vor allem im Sommer sehr beliebt. Perfekt für Verliebte: Einen Heiratsantrag können Turteltauben mit einem Candle-Light-Dinner in den historischen und romantischen Räumlichkeiten des Schlosses krönen. Daniel Egloff, Tourismusdirektor Basel Tourismus. www.basel.com

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Tessin, Flirten in Foroglio

Das granit-graue Steindorf Foroglio ist ein Überbleibsel längst vergangener Zeiten. Hier im Bavonatal, einem Seitenarm des Maggiatals, gibts noch kein Stromnetz, die renovierten Rustici erstrahlen im Originalzustand – ein Postkartenmotiv. Passend, um abseits der Welt in verliebten Gefühlen zu schwelgen. Der romantischste Spot ist die Terrasse der Grotto La Froda mit Blick auf den 110 Meter hohen Wasserfall. Wer sich mit einem Glas Merlot etwas Mut für die Heiratsfrage antrinken will, braucht eine solide Grundlage: Im Grotto gibts weit herum bekannte und wunderbare Würste. Fast ohne Knoblauch. Elia Frapolli, Tourismusdirektor Ticino Turismo. www.ticino.ch

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Wallis, Kraftvoller Aussichtspunkt

Einatmen und Energie tanken. Das ist das Motto des 2333 Meter hohen Aussichtspunktes Moosfluh in der Aletsch Arena. Denn die Stelle am Rande des grössten Gletschers der Alpen ist ein Kraftort, bestätigt durch den Naturenergetiker Philippe Elsner. Als aufbauend und festigend, anregend und erholsam beschreibt er die Wirkung – klingt das nicht nach einer idealen Ehe? Beim spektakulären Panoramablick auf den grossen Aletschgletscher ist ein zukunftsträchtiger Heiratsantrag also garantiert. An Energie, um DIE Frage zu stellen, dürfte es nicht fehlen. Damian Constantin, Direktor Valais/Wallis Promotion. www.valais.ch

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Waadtland, Kuscheln auf dem Rochers-de-Naye

Die Love Jurte trägt knisternde Erotik schon im Namen. Das Liebeszelt steht auf dem Gipfel des Rochers-de-Naye auf 2000 Metern Höhe – mit Blick über den Genfersee. Eine traditionelle mongolische Behausung wurde zur Kuschelhöhle ausgebaut – mit Doppelbett und Schaffellen. Für die Verpflegung sorgt das nahe Restaurant Alpin. Selbstverständlich ist eine Flasche Champagner kühl gestellt – zum Anstossen mit Blick auf den Sonnenuntergang. Andreas Banholzer, Direktor Office du tourisme du canton de Vaud. www.region-du-leman.ch

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Zürich, Teehütte Fallätsche mit Seeblick

Etwa eine halbe Gehstunde vom Üetliberg-Turm entfernt, klebt das Teehüsli Fallätsche am Hang. Gebaut wurde die Hütte vom Alpenclub zur steilen Wand, sie ist nur zu Fuss erreichbar. Allerdings muss man den Antrag an diesem Spot gut timen: Das Teehüsli ist nur sonn- und feiertags geöffnet. Dafür kostet der Haustee lediglich einen Franken – da bleibt genug für die Hochzeit. Martin Sturzenegger, Direktor von Zürich Tourismus. www.zuerich.com

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Jura, Etang de la Gruère

Die Liebe soll ewig halten, wünscht man sich. Oder zumindest krisenfest sein. Der 12 000 Jahre alte Torf im Hochmoor Etang de la Gruère ist beides: Er hat alle Malaisen seit der letzten Eiszeit überstanden. Die perfekte Grundlage also für ein Heiratswagnis. Der 600 Meter lange Moorsee in den Freibergen bei Saignelégier ist ein beliebter Ausflugsort. Und wenn morgens mystisch der Nebel aufsteigt, ist der Moment für den Heiratsantrag gekommen. Da kann keiner Nein sagen. Jérôme Longaretti, Direktor Jura & Trois-Lacs Tourisme. www.j3l.ch

Fotos: Oliver Wehrli, Spot Magazine, Daniel M. Frei, Blaine Harrington/prismaonline.ch, Markus Greber/swiss-image.ch, Benjamin Doerr, PR (2), Andreas Gerth, GoldenPass, Gerry Nitsch/swiss-image.ch; Pascal Gertschen.

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Publiziert am 10.05.2016 | Aktualisiert vor 10 Minuten
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