Exklusiv - jetzt spricht Blatters Tochter: «Er wollte uns, seine Familie, schützen»

Auf Blick.ch spricht Corinne Blatter-Andenmatten. Sie sagt: «Seine Entscheidung hat nichts, aber auch gar nichts, mit den kursierenden Anschuldigungen zu tun!»

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Es ist 21.56 Uhr, als Sepp Blatters (79) Tochter sich per SMS bei Blick.ch meldet. Corinne Blatter-Andenmatten (54) schreibt: «Ich bin traurig und erleichtert zugleich. Die heutige Ankündigung meines Vaters war insofern eine Erleichterung, als der von allen Seiten aufgebaute Druck jetzt wegfällt. Zuletzt ging es nur noch darum, ihn fertig zu machen. Das hat mir extrem wehgetan.»

Die Tochter - sie wohnt im Wallis - meint weiter: «Ich wünsche mir für meinen Vater und für den Weltfussball, dass nun wieder Ruhe einkehrt. Vor allem aber wünsche ich mir, dass die Weltöffentlichkeit endlich anerkennt, was er in den letzten 40 Jahren Grossartiges für den Fussball geleistet hat.»

Bereits vor vier Jahren hatte sie gehofft, dass er nicht mehr antritt. Und ist heute darum nicht nur traurig, dass er sein Amt niederlegt. «Er kann sich nun bis zum ausserordentlichen Kongress und der Ernennung seines Nachfolgers voll und ganz auf die Reformen konzentrieren. Dafür wird er all seine Energie aufwenden. Mein Vater wird die Fifa an seinen Nachfolger bestmöglich übergeben.»

Emotional fügt sie an: «Mein Vater ist mein Vater. Er ist ein grossartiger Mensch. Mit dieser Entscheidung wollte er in erster Linie auch uns, seine Familie, schützen. Seine Entscheidung hat nichts, aber auch gar nichts, mit den kursierenden Anschuldigungen zu tun. Mein Vater ist ein ehrlicher Mensch, der sein Leben dem Fussball gewidmet hat.»

Publiziert am 02.06.2015 | Aktualisiert am 03.06.2015

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25 Kommentare
  • Eugenie  Panterina , via Facebook 03.06.2015
    Peinlich wie dieser alte Mann am Hocker geklebt hat. Klar, dass er gehen musste. Ich hoffe sehr man nimmt ihm die Schlüssel weg und verweisst ihn des Gebäudes. Ist ja nachvollziehbar dass er noch alles "aufräumen" will. Einfach die Spuren verwischen und wieder als Strahlemann dastehen. Blatter, ich wünsche alles gute aber zieh dich sofort zurück.
  • Dan  Werker 03.06.2015
    Seltsamerweise bzw. bezeichnenderweise wird mit keinem Wort auf die allfälligen finanziellen Motive der Familie Blatter eingegangen welche in der Vergangenheit wohl in den Genuss von finanziellen Zuwendungen kamen die offenbar kriminellen Ursprungs waren und zu deren Herausgabe die Familie Blatter folglich gezwungen werden könnten. In Weiteren durfte die Famile Blatter bisher auf eine Umfangreiche Erbschaft hoffen welche sich nun wohl in Luft auflösen dürfte.
  • Dan  Werker 03.06.2015
    Gerade die Familie Blatters dürfte in nicht unerheblichem Umfang finanzielle Vorteile aus den krummen Geschäften der FIFA gezogen haben. Es bleibt daher zu hoffen, dass ALLE Beteiligten zur Herausgabe ensprechender Zuwendungen gezwungen werden, einschliesslich Blatters Familie. Dabei ist es völlig belanglos ob sie von den konkreten Machenschaften der FIFA wussten oder nicht.
  •   03.06.2015
    Und jetzt redet dann noch Sepp Blatters Coiffeur, Bäcker, die Putzfrau und der Bademeister. Alle werden sie sagen wie nett und rücksichtsvoll der alte Herr sei. Machthungrig und skrupellos hat er in der Vergangenhei alle aus dem Weg geräumt, die ihm sein Amt strittig gemacht haben oder gefährlich werden konnten. Das schleckt keine Geiss weg!
  • Andy  Grüninger , via Facebook 03.06.2015
    Herr Stadelmann, wie hätte er es denn verhindern sollen. Ein jedes Land hat das Recht sich für die WM zu bewerben. Dann wird demokratisch abgestummen. Haben Sie mal gesehen wie viele der Funktionäre aus afrikanischen, bzw. muslimischen Ländern stammen? Klar das diejenigen für Katar stimmten. Blatter hat das getan, was der Bundesrat tun sollte, nämlich die Entscheidung der Mehrheit akzeptiert und umgesetzt.