Ex-Lakers-Sportchef Rogenmoser
«Ich entschuldige mich bei den Fans»

Harry Rogenmoser (47), Ex-Sportchef der Lakers, gesteht, dass es ihm nach dem Abstiegs-Debakel nicht gut geht. Und betont - im Gegensatz zur vom VR vermeldeten einvernehmlichen Kündigung - dass er gekündigt hat als Konsequenz für das Scheitern.
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Rogenmoser: «Die letzten sieben Jahre der Lakers waren hart».
Foto: Keystone
Von Nicole Vandenbrouck

Harry Rogenmoser, in den «Obersee Nachrichten» kann man lesen, dass Sie gekündigt haben, ist das wahr?
Harry Rogenmoser: Ja, das ist wahr. Wir haben nach dem Abstieg gewusst, dass wir (Geschäftsführer Roger Sigg und er, die Red.) die Verantwortung übernehmen müssen. Und die Kündigung war die Konsequenz.

Und wie war Ihr Gefühl dabei?
Es geht mir nicht gut. Wir wollten einen neuen Weg gehen mit einem jungen Team und dem SC Herisau. Der Plan ging nicht auf. Das tut uns extrem leid für alle Anhänger und das Umfeld. Darum möchte ich mich entschuldigen bei den Fans.

Wie geht es für Sie weiter?
Ich bin derzeit im gekündigten Verhältnis. Der VR muss entscheiden, wie er mich die nächsten sechs Monate einsetzen will. Ich laufe nicht einfach davon.

Was wünschen Sie den Lakers?
Die letzten sieben Jahre der Lakers waren hart. Es gab viel Frust im Klub durch die vielen Niederlagen. Ich wünsche mir für die Trainer, Spieler, den Klub, den VR, das Umfeld und die Anhänger, dass in der NLB der Erfolg zurückkehrt und damit die Freude im und am Klub. Hockey soll in Rapperswil-Jona wieder zum Genuss werden.

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