SCB-Stürmer vor grossem Jubiläum Marc Reichert: Noch nicht ganz 1000

Noch 2 Spiele. Dann tritt Reichert am Sonntag in Kloten als achter Spieler dem 1000er-Klub bei.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 40 128:90 86
2 ZSC Lions 41 132:98 83
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 EHC Biel 41 120:117 58
6 HC Lugano 42 117:140 55
7 HC Davos 38 114:107 54
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 40 117:132 49
10 SCL Tigers 41 95:120 46
11 HC Fribourg-Gottéron 39 100:132 42
12 HC Ambri-Piotta 40 98:131 41

Eishockey

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Als Marc Reichert 1996 mit 17 Jahren beim SCB debütiert, steht noch Renato Tosio zwischen den Pfosten. Auf die Frage, ob er sich an eine schöne Episode erinnere, bricht die 52-jährige Goalie-Legende in lautes Gelächter aus. «Es gibt nicht eine witzige Anekdote.» Der Grund? «Marc ist ein hochanständiger Typ. Er kam als Riese ins Team, sass in einer Ecke und sagte kaum ein Wort. Er ist ein gutmütiger Teddybär.»

Die Freizeit verbringt der 190-Zentimeter-Hüne mit dem flauschigen Bart mit Lars Leuenberger. Sie schauen Talkshows. «Arabella, Bärbel Schäfer und solche Dinge», so Reichert, der Wrestler genannt wird. «Sein Vater machte Wrestling. Ich glaube, Mister X war sein Künstlername», sagt Ex-SCB-Captain Martin Steinegger.

Mit Marco Bührer reist Reichert für Golfferien nach Sardinien. «Das war nach der Fussball-WM 2002. Wir trafen Oliver Kahn und Michael Ballack. Ich fuhr ihnen mit dem Golfwagen für ein Autogramm hinterher. Später blieb Reichert mit seinem Wagen stehen. Sie fragten ihn noch, ob er Hilfe brauche», so Bührer.

Reichert kann es auch krachen lassen. So wie 2010, als sich das Team vor seinem ersten Meistertitel an der Fasnacht trifft. «Eine ‹Hundsverlochete› in der Altstadt. Wir benahmen uns dermassen daneben, bis es hiess, wir sollen nie wieder kommen», erinnert sich Andreas Hänni.

Nachdem der SCB dreimal als Quali-Sieger in den Viertelfinals scheiterte, versuchen Reichert und Hänni vor Spielen mit Sprüchen die Stimmung aufzulockern. «Es war grausam. Aber das Team fands lustig», so Hänni. «Weil wir uns zudem vor jedem Drittel auf dem Pissoir trafen, machten wir Inkontinenz-Scherze.»

Stets habe Reichert gewusst, wann es seriös zu- und hergehen müsse, sagt Pascal Berger, der wie der 36-Jährige in Burgdorf begann. «Er war mein Idol», so Berger, der mit Reichert nach dem Titel im April um die Häuser zog. «Ich ging mal neue Kleider holen. Marc hat noch ein Poloshirt von mir. Ich glaube, er trägt es mit Stolz.»

Nun wird Reichert, der Betriebsökonomie studiert, am Sonntag zum Tausendsassa. Und das in seiner wohl letzten Saison.

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 23.12.2016
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