Heiss auf NHL Crawford bei den ZSC Lions vor dem Absprung

Marc Crawfords Vertrag bei Cupsieger und Leader ZSC läuft Ende Saison aus. Doch eine Verlängerung ist nicht in Sicht.

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Begehrt: ZSC-Trainer Marc Crawford.

Keystone
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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Lausanne HC 8 27:12 20
2 ZSC Lions 9 22:15 18
3 EV Zug 8 23:21 16
4 EHC Biel 8 28:15 15
5 EHC Kloten 8 25:23 15
6 Genf-Servette HC 8 22:21 12
7 SC Bern 8 20:21 12
8 HC Davos 8 24:26 12
9 HC Lugano 8 23:27 10
10 HC Ambri-Piotta 9 20:29 8
11 HC Fribourg-Gottéron 8 18:26 7
12 SCL Tigers 8 14:30 2

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Bei den Lions gibt man sich betont gelassen, wenn es um den auslaufenden Vertrag von Trainer Marc Crawford (54) geht. «Es gibt keinen Grund zur Hektik. Wir können auch bis Ende Saison warten. Beide Seiten wissen ja, was sie aneinander haben», sagt CEO Peter Zahner.

Die Zürcher wollen aber auch kaum den gleichen Fehler machen wie der SC Bern, der kommunizierte, dass Guy Boucher nach der Saison gehe. Eine Woche später musste der Kanadier gefeuert werden.

Crawford selbst lässt sich nicht in die Karten blicken. «Ich brauche keine Sicherheit. Dank meines Erfolgs bin ich in einem gewissen Sinne unabhängig», sagt er cool.

Auch wenn es ihm beim ZSC gefällt, hat der Kanadier, der 1996 mit Colorado den Stanley Cup gewann, nie verhehlt, dass ihn eine Rückkehr in die NHL jederzeit reizen würde: «Ich strebe danach, auf höchstmöglichem Niveau tätig zu sein.»

Es deutet alles darauf hin, dass es bis Ende Saison zu keiner Vertragsverlängerung kommt und sich Crawford im Sommer als freier Mann auf dem NHL-Jobmarkt umsehen kann.

In der Vergangenheit hatte er stets eine bis Mitte Juni befristete Ausstiegsklausel im Vertrag gehabt.

Noch ist nicht absehbar, wie viele Stellen in der NHL frei werden. Doch Crawford hat wegen Nummer-1-Draft-Kandidat Auston Matthews viel Publizität. So wird er betonen, dass er in der Schweiz erfolgreich war (Meister 2014, Cupsieger 2016) und ein besserer Coach geworden sei.

Die Lions werden deshalb nicht nervös. Sie sind einer der attraktivsten Arbeitgeber im europäischen Hockey. «Wir werden so oder so auch nächste Saison einen kompetenten Trainer haben», sagt Zahner.

Publiziert am 09.02.2016 | Aktualisiert am 09.02.2016
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Lions bauen Vorsprung aus ZSC demontiert schwaches Lugano auswärts

7 Kommentare
  • Albert  Knoll 09.02.2016
    Erst mal die Plastik-Trompete holen und dann kann man immer noch weiter schauen.
  • Concolor  Shalako 09.02.2016
    Zürich hat Hockey Fachleute genug im Hintergrund, die sehr wohl wissen was Spitzenhockey ist, und deshalb können die Fans beruhigt in die weitere ZSC Zukunft schauen...Einziger Wehmutstropfen ist. Das zukünftige Stadion das scheinbar wieder in weite Ferne gerückt ist...Dank der Politik der Stadt Zürich.
    • Stefan  Schober 09.02.2016
      Weise und vorausschauend wie immer ... was wäre das Schweizer Eishockey ohne die Einschätzungen und Prognosen es grossen Concolor Shalako? Er würde fehlen wie der allmächtige ZSC ...
  • Hans  Wurst 09.02.2016
    Was will er in de NHL wenn er in der besten Mannschaft der Welt ist???
  • Fredy  Binggeli 09.02.2016
    Arno übernehmen Sie
  • Roberto  Grissini aus Chur
    09.02.2016
    Wie wäre es mit Guy Boucher ? :-)
    Gruass us Khur
    • Peter  Margelisch , via Facebook 09.02.2016
      nei Dankä...