Das meint BLICK zum Zenhäusern-Abgang Für Schweizer ist es schwer

Gerd Zenhäuserns Abgang als Fribourg-Trainer ist nicht ideal, doch sein Entscheid ist zu respektieren. Er zeigt die Problematik für Schweizer Coaches, schreibt BLICK-Eishockey-Chef Stephan Roth.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Lausanne HC 8 27:12 20
2 ZSC Lions 9 22:15 18
3 EV Zug 8 23:21 16
4 EHC Biel 8 28:15 15
5 EHC Kloten 8 25:23 15
6 Genf-Servette HC 8 22:21 12
7 SC Bern 8 20:21 12
8 HC Davos 8 24:26 12
9 HC Lugano 8 23:27 10
10 HC Ambri-Piotta 9 20:29 8
11 HC Fribourg-Gottéron 8 18:26 7
12 SCL Tigers 8 14:30 2

Eishockey

National League A

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Gerd Zenhäusern steht nur noch bis Samstag an der Bande. Danach wird er Nachwuchschef bei Gottéron.

Was ist von Zenhäuserns Entscheid zu halten? Der Zeitpunkt ist nicht ideal. Der Walliser hätte zwar gerne noch die Saison durchgezogen. Doch es ist verständlich, dass die Drachen den Wechsel nun zügig vollziehen.

Dass sich Zenhäusern für Familie und Jobsicherheit entschieden hat, muss man respektieren. Es zeigt aber auch die Problematik für Schweizer Trainer auf. Die Stellen für Profi-Trainer sind bei uns nicht nur sehr unsicher, sondern immer noch sehr rar und, wie Jalonen, Wallson & Co. verdeutlichen, auch für ausländische Spitzenleute äusserst attraktiv. Selbst Meistercoach Lars Leuenberger findet derzeit nur einen Job als TV-Experte beim Teleclub.

Schweizer Trainer zu fördern und ihnen Perspektiven zu bieten, ist genau so wichtig für unsere Hockey-Kultur wie neue Impulse von aussen. Es ist bedauerlich, dass nun nur Del Curto und Schläpfer als Schweizer NLA-Trainer übrigbleiben – und Fribourg mit Larry Huras auf einen Kanadier setzt.

Publiziert am 23.09.2016 | Aktualisiert am 23.09.2016
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5 Kommentare
  • Chris  Patton aus Biel
    23.09.2016
    Das Fribourg so schnell reagiert finde ich vorbildlich, was passieren kann wenn Leute wollen und dann vielleicht doch nicht, hat das Beispiel Biel letztes Jahr gezeigt. Ob jetzt Huras die richtige Wahl war bezweifle ich aber der liebe ex Spieler Dubé wird schon wissen warum.
  • Anna  Rusch 23.09.2016
    Danke an Herr Dino Kessler, diese Missstände mal anzugehen wurde Zeit! Ohne Lobgesang auf Hurras, Bykov etc.! Es gibt noch viel aufzudecken und beim Namen zu nennen! Wer sind diese dubiosen Agenten? Was kassieren sie und wen haben sie unter Vertrag?! Infos die erklären warum solche Missstände herrschen und woher der Fisch stinkt!
  • Anna  Rusch 23.09.2016
    Das Problem ist der Filz der überall herrscht und Vetterliwirtschaft bis hoch hinauf! Gute qualifizierte CH-Trainer sind in der 1-Liga anzutreffen, dort machen sie einen super Job und kümmern sich bis zu den Kleinsten! Die sind immer auf dem aktuellsten Stand was das Hockey in der Schweiz betrifft (!), gut vernetzt, sehr beliebt und sehr kompetent!! Doch dank aggressiven Agenten (oft Ex.CH-Spieler!)und Inkompetenz vieler Sportchefs, wird sich das Ausländer-Karussell immer gleich drehen!
  • Ernst  Rietmann aus Weinfelden
    23.09.2016
    Und warum ist das so? Weil kein Club ausser Biel und der HCD den Mut hat, auf Schweizer Trainer zu setzen, vor allem dann, wenn der Erfolgsdruck kommt und stürmische Zeiten herrschen. Für Vereine wie den ZSC, SCB etc. ist dies ein Armutszeugnis. Dabei gibt es Trainer wie Christian Weber, die mehr als eine Chance verdient hätten.
    • Thomas  Wishaw aus Zürich
      23.09.2016
      @Rietmann, Christan Weber war Trainer beim Z und letztes Jahr wurde Leuenberger Meister.
      Aber sie haben irgend wie schon recht.