Fit mit BLICK - Rakete, Cornet, Magnum & Co. Welches Glacé macht am dicksten?

Das heisse Sommerwetter weckt das Verlangen nach Erfrischungen. Wer denkt da nicht ab und zu an ein feines, kühles Glacé? Claudia Müller, diplomierte Ernährungsberaterin von BLICK eBalance, sagt, worauf es dabei zu achten gilt und wo viele Kalorien drin stecken.

Geht es um Kalorien, ist Glacé nicht gleich Glacé. play

Geht es um Kalorien, ist Glacé nicht gleich Glacé.

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Viele Glacé-Sorten sind fruchtig und lassen annehmen, dass sie zu den leichten Nahrungsmitteln gehören, die man problemlos zwischendurch oder als Dessert schlecken kann. Vor allem an warmen Tagen sehnt man sich nach den erfrischenden Köstlichkeiten. Doch leider sind sie nicht ganz so leicht, wie es sich anfühlt, wenn sie den Hals hinunterrutschen. 

Hoher Zucker- und Fettgehalt

Alle Glacés haben einen sehr hohen Zuckergehalt, der gerne der Menge von rund 18 Würfelzuckern entspricht. Und auch der Fettgehalt ist beachtlich. Bis zu zwei Frühstücksportionen Butter à 10 Gramm können darin versteckt sein. Dies merkt man beim Essen der kühlen Köstlichkeit oft gar nicht, da der Zucker praktisch keinen Sättigungseffekt erzeugt und das kalte Fett weniger schwer im Magen liegt. Doch auf der Hüfte können die Leckereien schnell ihre Spuren hinterlassen.

Leichte und schwere Sorten

Doch glücklicherweise müssen nicht alle Glacés in den gleichen Topf geworfen werden. Nimmt man die verschiedenen Sorten etwas genauer unter die Lupe, lassen sich einzelne figurverträgliche Varianten finden.

1. Wasserglacé
Ist die leichteste Variante und besteht mehrheitlich aus Trinkwasser, verschiedenen Zuckerarten, Fruchtmark und Fruchtsaft. Der Fettgehalt von Wasserglacé darf nicht mehr als 3 Gramm betragen. Hierzu gehören beispielsweise folgende Produkte:

  • Rakete (51 kcal), Pirulo (61 kcal) und Winnetou (90 kcal) von Frisco
  • Twister (70 kcal) und Solero (107 kcal) von Lusso

2. Sorbets
Sind die nächstbessere Lösung. Sie weisen die gleichen Bestandteile auf wie das Wasserglacé, allerdings wird hier definiert, wie gross der Fruchtanteil sein muss. Bei einem Zitronensorbet muss dieser mindestens sechs Prozent betragen, bei Sorbets aus anderen Zitrusfrüchten mindestens zehn Prozent und bei solchen aus übrigen Früchten mindestens 20 Prozent.

  • Fruchtsorbets von Mövenpick. Z.B. Erdbeer & Himbeer, Zitrone & Limette, Grapefruit & Orange, Passionsfrucht & Mango (ab 76 kcal pro Kugel)
  • Sélection Sorbet von Migros. Z.B. Mango oder Himbeer (ab 56 kcal pro Kugel)
  • Sorbets von Qualité & Prix. Z.B. Sorbet Zitrone oder Tropical (ab 66 kcal pro Kugel)

3. Rahmglacé
Wird aus Zucker, Rahm, Milch und teilweise auch Butter hergestellt. Der Milchfettgehalt beträgt mindestens 6 Gramm pro 100 Gramm Glace. Ein paar Beispiele hierzu:

  • Stracciatella (130 kcal) von Lusso
  • Friscolino Vanille/Erdbeer (83 kcal) und Café Glace (175 kcal) von Frisco
  • Extrême Cornet (ca. 260 kcal) von Frisco
  • Extrême Swirl (118 kcal) von Frisco
  • Diverse Rahmglacé-Sorten von Mövenpick. Z.B. Caramelita, Crème Brûlée, Erdbeer (ab 145 kcal pro Kugel)
  • Cornetto Royal (245 kcal) von Lusso (Erdbeer, Schokolade, Vanille)
  • Rahmglacé von Crème d'Or (ab 90 kcal pro Kugel)
  • Diverse Rahmglacé-Sorten von Migros oder Coop (ab 100 kcal pro Kugel)

4. Doppelrahmglacé
Die deftigste Variante. Sie wird wie Rahmglacé hergestellt, enthält allerdings einen Milchfettgehalt von mindestens 12 Gramm pro 100 g Glacé.

  • Ovomaltine Crunchy Ice (157 kcal)
  • Diverse Sorten von Häagen Dazs (ab 250 kcal pro halber Becher)
  • Diverse Sorten von Mövenpick. Z.B. Greyerzer Doppelrahm & Meringues, Kokosnuss & Schokolade, Stracciatella, Tiramisû, weisse Schokolade (ab 150 kcal pro halben Becher)
  • Magnum Classic (240 kcal) und Almond (270 kcal), Pralinato (248 kcal) von Frisco
  • Diverse Sorten von Ben & Jerry (ab 250 kcal pro Becher)

5. Milchglacé
Diese Variation wird ebenfalls mit Rahmglacé hergestellt, weist allerdings mindestens 3 Gramm Milchfett pro 100 g Glace auf.

  • Frozen Joghurt von Frisco (Waldbeer/Cookie, Caramel/Mandel oder Nature/Müesli, ab 131 kcal pro Becher)
  • Softeis (193 Kalorien pro Portion)
  • Glacé Coupe au Kirsch und Glacé Coupe Dänemark von Frisco (243 kcal pro Becher)

Kalorientechnisch schneiden neben dem Wassereis die Diät-Glacé-Sorten, beispielsweise von Weight Watchers oder Léger, am besten ab und sind kalorienärmer als Milch-, Rahm- oder Doppelrahmglacé. Oft kommen noch ein Biscuit, Haselnüsse, Mandeln oder ein Schokoladenmantel hinzu, der das Eis deftiger machen. Es lohnt sich, bei der Auswahl einen kühlen Kopf zu bewahren und gut zu überlegen, in welcher Form der süsse Genuss Abkühlung verschaffen soll. Ist der tägliche Kalorienbedarf bereits ausgeschöpft, kann zusätzliche sportliche Aktivität einen Puffer schaffen. Bei hohen Temperaturen erfordert dies allerdings meist noch mehr Überwindung.

Publiziert am 20.07.2015 | Aktualisiert am 20.07.2015
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Claudia Müller ist diplomierte Ernährungsexpertin von BLICK eBalance . Jede Woche erfahren Sie von Ihr mehrmals Wichtiges zum Thema richtige Ernährung und Abnehmen. play
Claudia Müller ist diplomierte Ernährungsexpertin von BLICK eBalance. Jede Woche erfahren Sie von Ihr mehrmals Wichtiges zum Thema richtige Ernährung und Abnehmen.

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4 Kommentare
  • Jean-Pierre  Wüthrich , via Facebook 20.07.2015
    Der Tipp ist wunderbar wegen dem Glaceverzehr.

    Man muss einfach darauf achten, nicht zu viel, etc. oder jeden Tag Glace zur Abkühlung. Man sollte einfach nicht mehr Kalorien zu sich zu nehmen, als notwendig. Alkohol auch viele Kalorien, so verzichtet man auf ein Kühle Bier und trinkt Mineralwasser mit Eiswürfel, etc.
  • Peter  Meyer 20.07.2015
    Genau, bei der Auswahl einen kühlen Kopf bewahren und das feinste Glace wählen. Nicht das gesündeste. Sonst kann man ja Eiswürfel verputzen.
  • Gil-Dominique  Matthey , via Facebook 20.07.2015
    Sorry, aber wenn ich eine Kugel am Tag zu mir nehme wird das wohl keine gravierenden Nachwirkungen haben. Man muss ja nicht gleich die ganze Schachtel schlecken. Am besten schmeckt immer noch das folgende Eis: Erdbeeren oder andere Früchte pürieren, dann in eine Schleckeisform von z.B. "Tupper" oder ähnlich füllen, gefrieren und genießen. Da nimmt man dann halt eine Portion Obst gefroren zu sich statt frisch und belastet die Tageszufuhr nicht. Aber sowas kommt der Tante ja nicht in den Sinn!
    • Eric  Baumgartner , via Facebook 20.07.2015

      sie können auch gefrorene Früchte in Mixer geben etwas Wasser oder Joghurt dazugeben und 1-2 Minuten und die schnellste glace der welt ist fertig.