Baby und Büppi! Nackts im Museum mit Milo Moiré

MÜNSTER (D) - Vollkommen nackt, nur mit einem Baby auf dem Arm, besuchte die Schweizer Performance-Künstlerin Milo Moiré eine Kunstaustellung mit dem Titel «Das nackte Leben».

Nackt im Museum mit Milo Moiré

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Jana Pfister hat einen Plan: Plus-Size-Model werden «Für die Miss-Wahl...
2 Claus Theo Gärtner kehrt als Matula zurück «Alt werden ist blöd!»
3 Stand-up-Komiker Gabriel Vetter im Interview «Ich wurde Vater, bevor...

People Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
19 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

Was macht eine Frau im Museum? Nackt? Und mit einem Baby auf dem Arm? Diese Fragen dürften sich wohl gestern die Besucher des «LWL Museums» in Münster gestellt haben, als die Schweizer Performance-Künstlerin Milo Moiré nackt an ihnen vorbeispazierte, um sich die Ausstellung anzusehen.

Der Titel der Ausstellung? Passenderweise: «Das nackte Leben». Milo erklärt ihren Auftritt, dass sie sich die Akte der Ausstellung anschaute und auf Grund ihrer Nacktheit, gemeinsam mit dem vier Monate alten Baby auf dem Arm, selbst zum Akt wurde. Damit will sie hinterfragen: «Wie nah darf die Darstellungsform in der Kunst sich am Alltäglichen bewegen?»

Die Performance war nicht mit dem Museum abgesprochen

Wie fanden die Besucher diese ungewöhnliche Aktion? Milo zu Blick.ch «Für sie kam die Performance unerwartet, einige Besucher nahmen jedoch an, dass sie zum Ausstellungsprogramm gehört.» Die Performance war nämlich nicht mit dem Museum abgesprochen.

Ein Besucher hätte gerne mit dem Baby getauscht

Die Reaktionen des Publikums waren gemischt. Milo berichtet: «Ich wurde nicht angesprochen, die Blicke der Museumsbesucher waren zunächst etwas überrascht, manche schmunzelten, andere wandten sich unaufgeregt wieder den Gemälden und Objekten zu.»

Während der Performance habe sie sich nur auf das Baby und die Kunstobjekte konzentriert und keine Kommentare wahrgenommen. Ihr Team berichtete ihr später, dass die meisten die Performance ästhetisch und erfrischend unkonventionell fanden. Ein Besucher wollte am liebsten sogar ganz nah dran sein: Er hätte gerne die Rolle des Babys an Milos Brust übernommen. (paf)

Publiziert am 24.02.2015 | Aktualisiert am 23.06.2015
teilen
teilen
19 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden
Milo Moiré: Studio Work PlopEgg

TOP-VIDEOS

5 Kommentare
  • markus  gut aus Bern
    24.02.2015
    Erst mal hat sie einen perfekten Körper und das weiss sie. Sonst würde sie es kaum machen. Ich würde diese künstlerische performance als solche auch akzeptieren, wenn nur dieser eine grosse Makel nicht wäre. Sie ist nicht nackt, sie trägt Schuhe mit vermutlich hohen Hacken. Warum? Man sieht es an die Art und Weise wie sie geht und an den Beinen und am Po, was durch die Hacken schöner aussieht. Man kann es auch hören. Dies aber beweist es geht ihr nur um sich sexy zu zeigen, nicht um Kunst.
    • John  Tyson , via Facebook 24.02.2015
      Ja, es ist reines Business by Sexiness, was eben noch keine Kunst ist. Sex sells bestens. Kunst ist hingegen, dass es der süssen Milo immer wieder gelingt, sich in den Medien gewinnbringend zu exponieren!
  • John  Tyson , via Facebook 24.02.2015
    Süsse Möchtegernkünstlerin mit einem bezaubernden Body, der seinen Marktwert hat, wie eben Kunst leider auch! Gratiswerbefläche, sogar mit Film, ist gutes Marketing in eigener Sache, Gratulation an Milo!
  • Anton  Schweizer 24.02.2015
    Man kann seinen Körper gut für solches benutzen auch wenn mich diese Kunst absolut nicht anspricht. Dabei aber ein Baby zu "gebrauchen" finde ich deplaziert.
  • Pius  Kornfelder , via Facebook 24.02.2015
    Wieso hat es da unten auf den Fotos einen Schatten. Sind wir sooo prüde? Das ist ja steinzeitich.