Neue Studie enthüllt Schon Babys sind eifersüchtig!

Die Eifersucht ist eine angeborene Überlebensstrategie: Schon sechs Monate alte Babys reagieren eifersüchtig, wenn sich ihre Mutter mit einer Puppe beschäftigt.

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Neue Studie enthüllt: Schon Babys sind eifersüchtig.

Evan Kafka

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Jeder kennt sie, keiner mag sie: die Eifersucht. Sie sichert jedoch seit Urzeiten der Frau und ihrem Kind Für­sorge und Unterstützung des Mannes. Für den Mann selbst verringert Eifersucht das Risiko, ein Kuckuckskind versorgen zu müssen. So lautet die Theorie der Evolutionsforscher.

Neuste US-Studien belegen, dass das biologisch bedingte ­Eifersuchtsverhalten von Frau und Mann in seiner Ausprägung sich der jeweiligen Gesellschaft respektive ihrer Entwicklung anpasst: Wegen der Emanzi­pa­tion reagieren heute Frauen ähnlich empfindlich wie Männer auf sexuelle Untreue in einer ­Beziehung. Eine weitere US-Studie beweist, dass schon sechs Monate alte Babys eifersüchtig reagieren, wenn sich ihre Mutter mit einer Puppe beschäftigt. Die Eifersucht ist eine angeborene Überlebensstrategie der Kleinen: Sie dient zur ­Sicherung der elterlichen Aufmerksamkeit, damit sie nicht vergessen gehen – etwa wenn sie Hunger haben.

Eifersucht beschäftigt sich mit Phänomenen, die allen am Herzen liegen: Liebe, Aufmerksamkeit und Anerkennung. Eifersucht – ein Mix aus Scham, Selbstzweifel und Hilflosigkeit, angereichert mit Wut oder Angst – lässt uns Grenzen überschreiten und Dinge tun, die normalerweise undenkbar sind: US-Forscher glauben, dass jeder vierte Mord aus Eifersucht geschieht.

Eifersucht ist auch der Zündstoff für Zoff zwischen Geschwistern, Freunden und Kollegen. Anfällig sind sogar die virtuellen Beziehungen in sozialen Netzwerken. Es lassen sich Freunde auf Facebook adden oder entfrienden. Kein User wird von der digitalen Eifersucht verschont – die Empfindung ist uns angeboren.

Publiziert am 17.11.2015 | Aktualisiert am 17.11.2015
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6 Kommentare
  • Maja  Naef , via Facebook 17.11.2015
    Na und jedes Säugetier lernt wie man kämpft und jagt warum soll das beim Menschen anders sein? Ein 6 Monate altes Baby ist bestimmt noch nicht Eifersüchtig wie ein Erwachsener. Es hat ja noch gar kein ICH bewusst sein.
  • Bob  Rousseau 17.11.2015
    Ich finde die Fragestellung in der Umfrage tendenziös, weshalb verwenden Sie den Ausdruck "leiden"? Sie setzten voraus, dass Eifersucht etwas schlechtes oder bösartiges ist. In einen Vernünftigen Rahmen gehört Eifersucht dazu, es würde mich sehr stören wenn meine Frau nicht ein bisschen Eifersüchtig auf mich wäre. Wo wir alle einverstanden sind, ist dass Besessenheit ganz klar schlecht ist aber leiden? Nein ich leide nicht unter Eifersucht, ich bin glücklich etwas Eifersüchtig zu sein.
  • Marc  White 17.11.2015
    Logisch.
    Setz mal ein paar Kleine in einen Raum und schmeiss ein begehrtes Spielzeug in ihre Mitte. WW3!
    Wenn sie die Kraft hätten, würden sie sich gegenseitig totschlagen dafür.
  • Somboon  Saleoff aus Koh Samui Suratani
    17.11.2015
    Das hätte ich jetzt aber nie gedacht - wie soll das jemand wissen der noch nie Baby War?
  • Daniel  Siegmann , via Facebook 17.11.2015
    Das kann höchstens eine Teilstudie sein. Ohne Studie habe ich herausgefunden, Hunde und Katzen sind auch eifersüchtig - manche andere Säugetiere sind es auch. Vögel? Ich kannte eifersüchtige Wellensittiche. Wie steht es mit Amphibien oder Insekten? Schluderige Studie über ein interessantes Thema. Schade!