Nach «Lies!»-Verbot in Deutschland Dieser Mann organisiert die neue Mohammed-Promo

Der Verein hinter der Koran-Verteilaktion «Lies!» wurde in Deutschland verboten. Ein neues Projekt ist jedoch bereits lanciert. Dahinter steht Pierre Vogels Kamerad Bilal Gümüs – dieser gilt als einer der schlimmsten Hassprediger Deutschlands.

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Bilal Gümüs auf Besuch in Somalia. Facebook

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Der Verein Wahre Religion, der in Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern mit der Aktion «Lies!» Gratisausgaben des Korans verteilt hatte, ist in Deutschland verboten worden. Das ist aber für die Mitglieder noch lange kein Grund, mit der Koran-Verteilung aufzuhören. Im Gegenteil: Der radikale Konvertit Pierre Vogel lancierte gemeinsam mit seinem deutschen Kollegen Bilal Gümüs ein neues Projekt.

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Die Organisation We love Muhammad verteilt im deutschsprachigen Raum Biografien des Propheten Mohammed, Hörbücher für Kinder und Visitenkarten. Bilal Gümüs sei der «Hauptinitiator», er selbst sei die «rechte Hand», sagt Vogel in einer Videobotschaft. Zu Gümüs’ Freunden gehören neben dem radikalen Salafisten auch Sven Lau, der im Verdacht steht, die islamistische Terrormiliz Jamwa unterstützt zu haben, und der mutmassliche Kriegsverbrecher Aria L.

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Das Team der «We love Muhammad»-Aktion in Basel. Facebook

Mindestens fünf Personen bei Ausreise geholfen

Gümüs ist den deutschen Behörden seit Jahren bekannt: Der Frankfurter wuchs in einem Problemviertel auf und ist vorbestraft – im Gefängnis soll er sich dem Islam zugewandt haben.

Aktuell wird dem Deutsch-Kurden vorgeworfen, an der Ausreise von mindestens fünf Personen beteiligt gewesen zu sein, schreibt «Spiegel Online». Die Staatsanwaltschaft Frankfurt erhob gegen ihn kürzlich Anklage wegen Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. 2013 soll Bilal Gümüs den 16-jährigen Enes Ü.* bei einer «Lies!»-Kampagne kennengelernt und ihm später bei seiner Ausreise nach Syrien geholfen haben. Kurz nach seiner Ankunft in Syrien war der Teenager tot.

«Der Islam ist die Zukunft Europas»

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Bilal Gümüs mit einem Freund zu Besuch in der Schweiz. Unverkennbar: Der Herr mit Kappe war auch bei der Mohammed-Aktion in Bern dabei (siehe rechts). Facebook
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Vergangenes Wochenende waren die «We love Mohammad»-Anhänger Mit Plakaten und Gratis-Materialien in Bern unterwegs. Facebook

Im Mai dementierte Gümüs jedoch alle Verbindungen zum IS. «Ich bin mit sehr vielen Menschen im Kontakt, für die Entscheidungen, die sie treffen, bin ich nicht verantwortlich», sagte er zum «Journal Frankfurt». Es gehe ihm bei den Verteilaktionen nicht um die Radikalisierung junger Menschen, er wolle schlicht den Koran verbreiten.

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«Der Islam ist die Zukunft Europas», schreibt Gümüs zu diesem Foto. Facebook

Bilal Gümüs’ Online-Aktivitäten sprechen eine andere Sprache. Er empfiehlt umstrittene Beiträge, schreibt Kommentare wie «Der Islam ist die Zukunft Europas» und propagiert, dass Rom islamisch werde. Auf seinem Facebook-Profil sind zahlreiche Videos zu finden, welche die erfolgreiche Konvertierung zum Islam dokumentieren. Mehrere Fotos zeigen ihn mit Glaubensbrüdern aus der ganzen Welt, oft mit provokativ gestrecktem Zeigefinger – ein Zeichen, das auch der IS und seine Terroristen für sich nutzen. (kra)

Publiziert am 17.11.2016 | Aktualisiert am 17.11.2016
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5 Kommentare
  • Stefan  Huser aus Kriens
    17.11.2016
    Meine Freunde und ich sammeln diesen Schund immer ein und entsorgen sie gleich. Zum Schutze unserer Kinder.
  • willi  weber 17.11.2016
    Es wird höchste Zeit, diesem Treiben Einhalt zu gebieten, ansonsten herrscht hier in 20 Jahren Bürgerkrieg. Aber einige unserer Politiker sind ja so besessen von unserer selbstmörderischen Toleranz, da muss noch das eine oder andere passieren bevor sich etwas ändert.
  • Willi  Meier aus Saland
    17.11.2016
    Wenn Gümüs sagt,dass der Islam die Zukunft Europas sei,dann lügt er nicht einmal.Wenn der Unglaube sich in Europa so breit gemacht hat muss sich niemand über die Konsequenzen wundern.Allerdings wird der Islam bei Leuten welche an Jesus Christus glauben anstehen.Denn Christen wissen was sie erwarten könnte.
  • Patrick  Smart 17.11.2016
    Und jetzt? Müssen wir uns das gefallen lassen? Ich hoffe, sämtliches missionieren wird endlich verboten. Die tanzen und auf der nase rum und unser Rechtssystem hilft ihnen dabei. Unser Rechtssystem sollte wegen Beihilfe angeklagt werden....
    • Björn  Reinhard 17.11.2016
      Ich bin genau auch Ihrer Meinung. Wann werden diese Machenschaften von diesen "Rattenfänger" endlich verboten? Es ist höchste Zeit! Politiker wacht endlich auf und schützt "unsere" Schweiz!