Vier Fakten über Geschwister Erstgeborene sind Superkinder

Sie sind klüger, wollen perfekt sein. Der Preis: Sie werden dicker.

Grosse Geschwister kümmern sich oft um die Kleineren. Das fördert ihre Intelligenz. play

Grosse Geschwister kümmern sich oft um die Kleineren. Das fördert ihre Intelligenz.

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1. Dicke Erwachsene
Erstgeborene Mädchen haben ein 29 Prozent höheres Risiko, dick zu werden, als ihre später geborenen Schwestern. In ­einer neuen Studie haben Forscher die Gesundheitsdaten von 13'406 schwedischen Schwesternpaaren untersucht. Ein ähnliches Ergebnis brachte eine ältere Studie mit einer Million schwedischer Männer: Erstgeborene haben als Erwachsene öfter mit ihrem Bauch zu kämpfen als die jüngeren Brüder.

2. Fettzellen fürs Leben
Das Gewichtsprob­lem der Erstgeborenen hängt damit ­zusammen, dass die erste Schwangerschaft in der Regel anfälliger für Komplikationen ist als die zweite oder dritte. Darum leidet das erste Baby häufiger an Mangelernährung. Als Folge legt der Organismus mehr Fettzellen an, die das Kind ein Leben lang nicht mehr loswird.

3. Unsichere Eltern
Gemäss einer US-Studie sind Erstgeborene vernünftiger, übernehmen schneller Verantwortung und haben einen Hang zum Perfektionismus. Psychologen finden auch dafür eine Erklärung: Erstgeborene spüren als Baby die anfängliche Unsicherheit ­ihrer Eltern. Die Kinder verändern ihr Verhalten und passen sich an, bis sie merken, dass die Eltern ruhiger werden.

4. Vorbild für die Jüngeren
Erstgeborene haben keinen messbar höheren Intelligenzquotienten. Die Rangfolge in ­einer Familie trägt jedoch zur Entwicklung ihrer Intelligenz bei. Erstgeborene werden von den Eltern mehr gefordert, zumal sie öfter die Geschwister betreuen müssen, diesen ein Vorbild sind und ihnen bei den Hausaufgaben helfen.

Publiziert am 31.08.2015 | Aktualisiert am 31.08.2015
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