Top-Wissenschaftler sprechen in Zürich Schaulauf der Superhirne

In Zürich treffen sich Top-Wissenschaftler zum Symposium «Zurich.Minds». Wer sie sind, worüber sie reden – und wo wir ihre Vorträge nachhören können.

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Am Mittwoch kommen in der Limmatstadt brillante Köpfe zusammen. Thinkstock

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Hinter verschlossenen Türen treffen sich am Mittwoch, 11. November, im Zürcher Kaufleuten hellste Köpfe aus aller Welt, Movers und Shakers aus Top-Universitäten und der ­globalen Wirtschaft.

Initiator des Symposiums «Zurich.Minds» ist Rolf Dobelli (49). Der Schweizer Schriftsteller, Philosoph und Unternehmer gründete das Treffen vor neun Jahren. «Mir fiel auf, dass sich Freunde aus meinem Wirtschaftswissenschafts-Studium, die mittlerweile alle CEOs waren, komplett von der Wissenschaft entfernt hatten», sagt Dobelli. Er habe deshalb einen Raum gemietet und 20 CEOs und 20 Wissenschaftler zu einer Vortragsreihe eingeladen.

Mittlerweile ist die Veranstaltung auf über 1000 Menschen angewachsen – und die Vorträge werden ins Netz gestellt. Eine Auswahl an schlauen Köpfen, die sich diesmal treffen:

 

  Philipp Schmidli

Noch mehr brillante Köpfe

Sir Philip Campbell (64)
Der englische Chefredaktor der Wissenschaftspublikation «Nature» redet über die «CRISPR»-Revolution: eine simple Methode, mit der jedes Schulkind Gene von Pflanzen und Tieren verändern kann. Brandgefährlich.

Dennis Hansen (42)
Warum sollten wir Elefanten im Maggiatal ansiedeln? Darüber spricht der dänische Tropen-Ökologe von der Uni Zürich. Er studiert die Schildkröten im Indischen Ozean.

Marco Hutter (30)
Der Schweizer Forscher entwickelte an der ETH Zürich einen vierbeinigen, hundeähnlichen Roboter. Er kann dort eingesetzt werden, wo radbetriebene Roboter versagen.

Lutz Jäncke (58)
Je nach Musikstil stehen einem die Haare zu Berge oder man wird sentimental. Der führende Hirnforscher aus Wuppertal weiss, warum. Er forscht an der Uni Zürich über Musik und Neurologie.

Ross Piper (39)
Seltsam, was alles an Mikroben und Käfern kreucht und fleucht. Die skurrilsten porträtiert der englische Forscher – mit viel Humor.

Aparna Rao (37)
Von den indischen Slums in die internationale Kunstszene: Rao benutzt in ihrer humorvollen Kunst präzise Roboter und Programmierungsweisen, die interaktiv mit Menschen agieren. Sie entwickelt diese mit einem Forschungsteam der ETH.

Bertrand Piccard (57, Bild)
Der Ballonflieger setzt auf Solartechnik. Er erzählt, warum sein Solar-Flugzeug auf Hawaii festsass und weshalb solche Rückschläge wissenschaftlich wertvoll sind.

Ab 20. November 2014 sind die Vorträge unter zurichminds.com/category/videos in englischer Sprache zu sehen.

Publiziert am 10.11.2015 | Aktualisiert am 10.11.2015
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