Schweizer Männer wachsen nicht mehr Hier leben die grössten Menschen der Welt

Die Schweizer liegen im europäischen Mittelfeld, was ihre Körpergrösse anbelangt. Doch seit Anfang der 1990-er Jahre nimmt der Durchschnittswert nicht mehr zu.

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Die weltweit grössten Männer und Frauen leben in Europa. Zu diesem Schluss kommt die bisher umfassendste Vergleichsstudie zur Durchschnittsgrösse pro Land, an der auch Forscher der Uni Zürich beteiligt waren.

Die grössten Männer leben in den Niederlanden, Belgien, Estland und Litauen, die grössten Frauen in Lettland, den Niederlanden, Estland und der Tschechischen Republik, teilte die Universität Zürich heute mit. Spitzenreiter sind niederländische Männer mit durchschnittlich 182,5 Zentimetern und Frauen aus Lettland mit 170 Zentimetern.

Wohlstandsindikator

Da die Durchschnittsgrösse ein Wohlstandsindikator ist, erstaune es nicht, dass die zehn Länder mit den grössten Menschen alle zu Europa gehören, schrieb die Hochschule weiter. Andere Länder holen in Sache Grösse zudem auf: Am stärksten nahm die Durchschnittsgrösse während der letzten 100 Jahre bei iranischen Männern (um 16,5 Zentimeter) und südkoreanischen Frauen (um 20,2 Zentimeter) zu.

Die Schweizerinnen und Schweizer liegen in Sachen Grösse im Mittelfeld, etwa gleichauf mit Belgien und Frankreich. Die Durchschnittsgrösse von Schweizer Männern liegt bei 178 Zentimetern, die von Frauen bei 166 Zentimetern.

Genetisches Maximum erreicht?

Vor 100 Jahren waren die Schweizer Männer im Durchschnitt noch rund 14 Zentimeter kleiner. «Seit den 1990-er Jahren nimmt die Durchschnittsgrösse der Schweizer Männer jedoch nicht mehr weiter zu», liess sich Kaspar Staub von der Uni Zürich in der Mitteilung zitieren. Er war mit seinem Kollegen Frank Rühli und mehreren hundert Forschenden aus der ganzen Welt an der Studie beteiligt, die nun im Fachjournal «eLife» erschienen ist.

In den USA, Nord- und Mitteleuropa hat sich das Grössenwachstum in den letzten drei bis vier Jahrzehnten abgeflacht. Experten vermuten, dass hier das genetische Maximum in Sachen Körpergrösse erreicht ist. Neben genetischen Faktoren haben auch Ernährung, Gesundheit und andere Umweltfaktoren einen grossen Einfluss – für den Einzelnen spielen jedoch die Gene mit Abstand die wichtigste Rolle, schrieb die Uni Zürich. (SDA)

Publiziert am 26.07.2016 | Aktualisiert am 26.07.2016
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5 Kommentare
  • clint  steel 26.07.2016
    Die Langen Sind meist CEOs und Topmanager ; die Kurzen eher Rock und Filmstars. Die Frauen mögen grosse Männer eher aber noch mehr volle Geldbeutel und grosse Dildos:-(( und da sind die kleinen oftmals besser als die Langen ....Oder sowas von Blödsinn.
  • Daniel  Kohler aus Wohlen
    26.07.2016
    Es gibt lange Männer und Grosse Männer. Man sollte tunlichst vermeiden beides zu verwechseln. Ein langer Lulatsch ist noch lange Grosser Mann.
  • Daniel  Kohler aus Wohlen
    26.07.2016
    Es gibt lange Männer und Grosse Männer. Man sollte tunlichst vermeiden beides zu verwechseln. Ein langer Lulatsch ist noch lange Grosser Mann.
  • Nepomuk  Galliker aus Sursee
    26.07.2016
    Die grösse hat mir Wohlstand nicht viel zu tun.
    Überall wo der Europäische Mensch einfluss hat(te), sind die Menschen grösser, damit hat das was zu tun.
    Dass der Schweizer nicht mehr grösser wird, hat eher mit Multikulti zu tun!
    • Manuel  Seiler aus Basel
      26.07.2016
      Unser Zauberklops Shaqiri zieht den Durchschnitt für uns "Schweizer" alleine schon um ca. 10cm runter, da ist es leider schwer noch zu einem Nettowachstum zu kommen. Von Sommarugas Lieblingen, den mangelernährten Eritreern wollen wir besser gar nicht anfangen.